Rezenssion – Sara Paretsky – Schadenersatz

Gesehen, gelesen, gehört Kein Kommentar »

Die junge Detektivin Vic Warshawski wird mit der Suche nach einem jungen Mann von dessen Vater beauftragt. Der anfängliche einfache Auftrag gestaltet sich schwieriger als gedacht. Sie findet den Mann ermordet in dessen Wohnung am Küchentisch sitzend. Als Warshawski dessen Vater und ihren Auftraggeber aufsucht, muss sie leider feststellen, dass es sich hierbei nicht um ihren Auftraggeber handelt. Die Art der Tötung lässt auf einen Auftragskiller schließen. Nur warum sollte man den jungen Mann ermorden? Und wie kam der Mörder in die Wohnung? Wer hat ihr diesen seltsamen Auftrag erteilt? Was hat das Verschwinden der Freundin des Opfers damit zu tun?

Die Romanheldin unterscheidet sich erfrischend von Protokonisten anderer Thriller, insbesondere von amerikanischen Autoren. Sie ist jung, nicht versoffen, prügelt sich nicht ständig, hat anfänglich nicht mal eine Waffe  und hat keine Erfahrung mit der Suche nach Vermissten und Mördern. Paretsky versucht erst gar nicht, durch unlogische Verstrickungen einen unnatürlichen Spannungsbogen zu erzeugen. Die Geschichte ist angenehm unkompliziert und angenehm zu lesen. Der Roman hat mich jedenfalls gut unterhalten und eignet sich sicherlich als Begleitung für Strand oder Bahnfahrt.

Sara Paretsky – Schadenersatz – 318 Seiten – ISBN 978-3-570-06829-8 – Stern-Krimi-Edition

Unser Kaninchen Uhu ist tot

Dies und Das ... Kein Kommentar »

Kaninchen UhuVor vier Wochen, am 18.01.2010, wurde unser schwarzes Kaninchen “Uhu” in unserem Garten getötet. Es wurde nur 3 Jahre alt.

Eine Woche vorher hatte ich noch berichtet, wie froh wir waren, dass die beiden Knirpse sich auch im Schnee und während des Winters so wohl fühlten.

Doch so schnell kann es gehen …

Kurz nach 17 Uhr, als mein Frau nach den beiden Kaninchen gesehen hatte, war noch alles in Ordnung. Als meine Tochter um ca. 20 Uhr die Beiden füttern und in den Käfig sperren wollte, war Uhu verschwunden.

Kaninchen UhuWir fanden ihn in einer Ecke unseres Garten mit einer großen Kopfverletzung. Eine Katze aus der Nachbarschaft saß neben ihm. Zuerst hatte ich diese daher auch in Verdacht. Aufgrund der Verletzung vermuten wir – und andere, mit denen wir uns hierüber unterhalten haben – nun aber, das er Opfer eines Marders geworden ist.

Wir waren wohl zu nachlässig, den um 17 Uhr wurde es langsam dunkel. Der Käfig haben wir nun vorsorglich noch sicherer gemacht. Und Nelly wird nun bei Anbruch der Dämmerung in den Käfig gesperrt.

Nelly, das andere Kaninchen, war insbesondere die ersten Tage sehr verstört. Und auch wir vermissen unseren Racker …

Filme / DVDs im Januar 2010

Gesehen, gelesen, gehört Kein Kommentar »

Der Pate III (1990)

Gegenüber den ersten beiden Teilen hat der dritte Teil etwas nachgelassen. Die Geschichte ist nicht mehr so schlüssig und so spannend. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, das irgendetwas fehlt. Beispielsweise am Ende – nach dem Anschlag erfolgt ein großer Zeitsprung und man sieht Michael Corleone in einem hohen Alter an einem natürlichen Tod sterben. Nur was ist in der Zwischenzeit passiert? Wie ging die Geschichte weiter? Ich finde, mit der Treppenszene hätte Coppola den Film enden lassen können.

Im Großen und Ganzen ist der Film aber sehenswert, wer die ersten beiden Teile gesehen hat, sollte sich auch den dritten Teil ansehen. Eine unterhaltsamen Abend hatte ich jedenfalls.

movieman.de / wikiepedia

American Gangster (2007) – TV

Hatte mir schon überlegt, den Film zu kaufen. Um so erfreuter habe ich ihn dann im Fernsehen gesehen. Und jetzt bin ich froh, das ich ihn mir nicht gekauft habe.

Sicherlich keine schlechter Film, war sogar ganz unterhaltsam. Auch haben Russell Crowe und Denzel Washington ihre Rollen gut gespielt. Für einen netten und  unterhaltsamen Fernsehabend hat es gereicht.

Aber ein Kauf hätte ich bereut, da erwartete ich einfach mehr. Andere Filme von Ridley Scott, wie Alien, Königreich im Himmel, Black Hawk Down und Blade Runner sind aber einfach eine andere Liga.

movieman.de

Star Wars I – Die dunkle Bedrohung (1999)

Habe die Star Wars Saga tatsächlich vor einem Jahr zum ersten Mal gesehen. Dabei habe ich zuerst Teil 4 bis Teil 6 und dann Teil 1 bis Teil 3 ansehen (in der Reihenfolge ihrer Produktion). Wollte mir jetzt noch mal die Sage in ihrer tatsächlichen  Reihenfolge ansehen.

Der erste Teil (Star Wars – Die dunkle Bedrohung) ist technisch gut gemacht, bietet gute Trick (CGI) Aufnahmen und eine gute Soundkulisse. Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sind allerdings recht unterschiedlich. Liam Neeson hat mir beispielsweise gut gefallen.

Ansonsten ist die Geschichte ein typischer erster Teil eines Mehrteilers, als einzelner Film allenfalls guter Durchschnitt.

Star Wars II – Angriff der Klonkrieger (2002)

Der zweite Teil ist eine logische Fortsetzung des ersten Teil und hat mir persönlich etwas besser gefallen als der erste Teil. Aber wie der erste Teil ist auch der zweite Teil ein typischer Mehrteiler. Ohne den ersten Teil und die folgende Teile nicht besonders sehenswert. Ansonsten wird die Geschichte gut weiter entwickelt. Tricks sind gut gemacht und die Darstellung der Außerirdischen ist wirklich gut gelungen.

Cheers – Staffel 1

Vor Jahren bin ich zufällig spät abends auf einem Privatsender auf diese Sitcom gestoßen. Und ich fand sie toll. Jahre später wurde sie auf nachts wiederholt. Und wieder habe ich sie mir angesehen (bzw. die Aufzeichnung). Und ich fand sie wieder toll. Ich frage mich nur, warum sie immer zu diesen unchristlichen Zeiten gesendet wurde.

Cheers ist eine typische Sitcom. Entweder finde man sie blöd oder gut. Hierfür muss man aber vermutlich ein paar Folgen gesehen haben, um die Witze zu verstehen.

Cheers lebt von den Figuren, von ihren Macken und von Sprüchen. Einfach gute Unterhaltung ohne hohes Niveau und ohne Zeigefinger. Das richtige, wenn man müde nach Hause kommt und mal eben eine halbe Stunde was sehen möchte, ohne groß nachdenken zu müssen.

Cheers wurde 117 mal für Emmy nominiert und hat 27 Mal gewonnen. Damit war sie die zweit erfolgreichste Serie. Für den Golden Globe wurde die Serie 31 mal nominiert und 6 mal gewonnen. Das ist doch schon mal etwas. :-)

In der ersten Staffel geht es in erste Linie um die nicht vorhandene Beziehung zwischen Sam und Diana. Norm und Cliff spielen leider noch eine sehr untergeordnete Rolle, das ändert sich zum Glück in den weiteren Staffeln. Die erste Staffel ist sicherlich die Beste von den 11 Staffeln, aber das ist bei solchen Serien häufig so.

Glücklicherweise wurde sowohl das Bild als auch der Ton verbessert. Den Bildern sieht man ihr Alter (immerhin 18 Jahre) nicht an. Natürlich kann man es nicht mit aktuellen Filmen vergleichen, aber im Vergleich zu den Fernsehbildern sind die Bilder wirklich gut. Der Ton ist klar und gut verständlich, aber mono.

wikipedia

Stromberg Remix

Fundstücke Kein Kommentar »

Cool … Pflicht für alle Fans …

Rezension: David Baldacci – Die Kampagne

Gesehen, gelesen, gehört Kein Kommentar »

Ein Hersteller von Waffen stellt fingierte Videos ins Internet, in denen behauptet wird, das Russland Bürgerrechtler foltert und ermordet. Russland streitet natürlich alles ab. Durch weitere fingierte Geschichte nehmen die Spannungen zwischen den Großmächten USA, Russland und China zu. Ein Wettrüsten beginnt, einer neuer kalter Krieg scheint unausweislich.

Shaw, ein Agent einer internationalen Geheimorganisation und die Reporterin Katie kommen dem Betrug auf die Spur und geraten hierdurch an in die Fänge des Waffenherstellers, der über Leiche geht, um seine Ziele zu verwirklichen.
Der neuste Roman von Baldacci ist gleich als Taschenbuch erschienen und hat eigentlich gute Kritiken erhalten. Auch ein guter Freund von mir hat mir „Die Kampagne“ wärmstens empfohlen.

Aber ehrlich gesagt, hat mir dieser Roman von Baldacci nicht so zugesagt.
Die Idee, eine Wirklichkeit durch eine fingierte Geschichte zu erschaffen und hierdurch Meinungen und Politik maßgeblich zu beeinflussen, fand ich klasse. Schon jetzt haben mehrfach Hersteller versucht, durch fingierte Videos und Blogbeiträge eine positive Stimmung für ihre Produkte zu schaffen. Für den Leser war diese Werbung nicht zu erkennen. Auch übernehmen viele Menschen Informationen aus dem Internet, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welchen Wahrheitsanteil diese Information hat. Daher ist die Idee von Baldacci durchaus real.

Nur was hat Baldacci aus der Idee gemacht? Die Charaktere werden recht oberflächlich beschrieben. Die Absicht des Waffenherstellers ist von Anfang an bekannt, die Handlungen und das Ende ist hierdurch absehbar. Baldacci springt recht häufig zwischen den verschiedenen Erzählsträngen hin und her, da die Kapitel für ihn ungewöhnlich kurz sind. Kurzum, mir hat der Erzählstil gar nicht gefallen.

Für mich ist daher „Die Kampagne“ ein unterdurchschnittlicher Roman von Baldacci. Schade, er kann es doch.

David Baldacci – Die Kampagne – ISBN: 978-3404163687 – 476 Seiten – 9,99 Euro


Copyright © 2006 - 2009 Kessel Buntes (blog.arlandt.com). All rights reserved.
This blog uses DigoWatchWP an anti-fraud plugin for Wordpress.