Rezension: John Grisham – Der Richter
Ray Atlee ist Juraprofessor in Virginia und lebt dort ein recht beschauliches Leben. Seit Vater war Richter in einem kleinen Ort in Mississippi. Dort wohnt er immer noch alleine auf dem Familienbesitz. Der Richter lädt nun Ray und dessen Bruder Forrest ohne nähere Information “vor”. Als Ray sein Elternhaus erreicht ist sein Vater verstorben.
Im Schrank findet Ray einige Kartons mit 100 Dollar Scheinen. Und dies passt so überhaupt nicht zu seinem Vater und daher begibt sich Ray auf die Suche nach Ursprung des Geldes.
Dieses Buch von Grisham ist kein knallharter Justizthriller. Auch werden Schwächen des amerikanischen Rechtssystems nicht aufgegriffen, wie er es gerne in anderen Büchern gemacht hat.
Dieser Thriller ist einfach nur unterhaltsam. Der Plot ist ordentlich und schlüssig aufgebaut. Es lebt von den gut beschriebenen Charaktere. Die Spannung nimmt zur Mitte des Buches zu, richtig dramatisch wird es aber nie. Daher ist es im Verhältnis zu seinen anderen Werken guter Durchschnitt.
Unter Strich hat mir das Buch gefallen. Ich wurde zwar nicht um meinen Schlaf gebracht, aber gut unterhalten. Und wer nicht mehr erwartet, wird auch nicht enttäuscht werden.
John Grisham – Der Richter – ISBN:3-453-86080-X – 413 Seiten













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