Rezension: Kyle Mills – Die Geheimakte
Gesehen, gelesen, gehört 19 Juni, 2006
Das Buch “Die Geheimakte” war das erste, was ich von Kyle Mills in die Hände bekommen und gelesen habe.
Tristan Newberry entwendet in Washington eine brisante Geheimakte und taucht bei einer Freundin, einer Sportkletterin, unter. Als Newberry kurz darauf ermordet aufgefunden wird, gerät die Freundin unter Mordverdacht und verschwindet.
In dem zweiten Erzählstrang versucht der FBI-Ermittler Mark Beamon seine privaten und beruflichen Problem zu lösen.
Und dann gibt es noch den Präsidentschaftkandidat David Halorin und dessen Wahlkampf.
Es dauert fast 180 Seiten (1/3 des Buches) bis sich die drei Stränge nachhaltig tangieren. Bis zu diesem Zeitpunkt schleppt sich teilweise die Story hin, zeitweise habe ich mich sogar gelangweilt.
Als sich Beamon aber auf die Fährte der Freundin, und damit in die Welt der Sportkletterer begibt, nimmt die Spannung mächtig Fahrt auf und bleibt bis zum Ende dank der einen oder anderen Wendung interessant.
Mills hat mit diesem einen spannenden Politthrillers mit einer anfänglichen Länge geschaffen.
Mal sehen, ob ich die beiden anderen Bücher mit dem FBI-Ermittler Beamon, die zeitlich vor dieser Geschichte spielen, auch noch lesen werde.
Kyle Milles – Die Geheimakte – Taschenbuch mit 540 Seiten – ISBN: 3-453-41110-3