Rezension: John Sandford – Die Schule des Todes
Gesehen, gelesen, gehört 20 August, 2009
Ein Serienkiller foltert Frauen und diese um, zwischen denen scheinbar keinen Zusammenhang besteht. Der Killer plant seine Taten bis ins Kleinste, hinterläst Zettel mit Hinweisen wie „Niemals jemand ermorden, den man kennt“ oder „ Niemals ein Tatmotiv haben“, aber andere Spuren hinterläst er nicht am Tatort.
Aufgrund seiner hohen Aufklärungsquote wird Lucas Davenport, ein eigenwilliger Ermittler aus dem Rauschgiftdezernat, zu den Ermittlungen hinzugezogen.
Als weitere Morde passieren und die Öffentlichkeit davon erfährt, nimmt der Druck auf Davenport und seine Kollegen weiter zu. Und dann fängt der Killer, mit Davenport an zu spielen.
Dieser Thriller kann man schon fast als klassisch bezeichnen. Er ist logisch aufgebaut, die Akteure werden mit der nötigen Tiefe beschrieben und am Rande es gibt ein paar kleiner private Probleme. Der Schreibstil war auch in Ordnung, leicht verständlich und nicht zu platt.
Wirkliche neue Ideen hat Sandfort in seinem ersten Roman nicht präsentiert, aber die Story ist halbwegs unterhaltsam, spannend und unterm Strich ein durchschnittlicher Thriller.
Von den drei Büchern, die ich bisher von Sandford gelesen habe, war dies um Längen das Beste. Der Unterschied zwischen „Die Schule des Todes“ und „Todesspiel“ sind enorm, schon der Schreibstil unterscheidet sich erheblich.
Neuere Bücher mit dem Ermittler Lucas Davenport sollen allerdings besser sein als dieser Band.
John Standford – Die Schule des Todes – 445 Seiten – Stern-Krimi-Edition
22 September 2009 um 21:23 Uhr
[...] Lee Burke 14. Die Bildhauerin / Minette Walters 15. Denn am Sabbat sollst du ruhen / Batja Gur 16. Schule des Todes / James Sandford 17. Der Poet / Michael Connelly 18. In guter Gesellschaft / Leif G. Persson 19. Das zweite Zeichen [...]