Rezension: James Grippando – Preis der Lüge
Lindsey Hart soll ihren Mann, ein Officier, auf Guantanamo, Kuba, erschossen haben. Jack Swyteck ist Strafverteitiger und soll die Verteitigung übernehmen.
Verwickelt wird der Fall dadurch, daß die Frau behauptet, das Jack der leibliche Vater ihres Sohnes ist, sowie dadurch, daß der Vater des Erschossenen ein Exilkubaner ist, der zu Geld und Macht gekommen ist. Natürlich behindert das Militär die Nachforschungen.
Nachdem ich vor längerer Zeit von James Grippando “Im Schutz der Dunkelheit” gelesen habe und begeistert war, war ich auf seinen Roman “Preis der Lüge” gespannt.
Interessant fand ich die Idee, den Tatort auf Kuba bzw. Guantanamo anzusiedeln. Die Folgen der Einwanderungen der Kubaner sowie der Politik USA/Kuba spielt am Rande eine Rolle.
Dieser Roman ein solider Anwalt-Thriller ohne besonderen Höhen, aber auch ohne besonderen Tiefen. Richtig vom Hocker gehauen hat er mich also nicht – solide Unterhaltung halt. “Im Schutz der Dunkelheit” hat mir aber besser gefallen. Wer Anwalt-Thriller a’la Grisham mag, wird ihn vermutlich mögen, alleine schon wegen der beschriebenen Gerichtsverhandlung.
James Grippando – Preis der Lüge – ISBN 3-548-26273-2 – 422 Seiten – Euro 8,95













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