Kein “Firefox” mehr in Debian und Ubuntu
In der Debian-Distribution wurde das Email-Programm Thunderbird des Mozilla Projektes entfernt. Debian hatte das Programm mit einem eigenem Logo versehen, weil ihrer Meinung nach das Original-Logo aufgrund des rechtlichen Status in der Debian Distribution nicht verwendet werden kann. Mozilla wiederum wollte nicht, das das Programm unter dem Namen Thunderbird (neben kleinen Modifizierungen) mit einem anderen Logo ausgeliefert wird.
Also entfernt Debian weiterhin das Logo, nimmt (zulässigerweise) die Modifikation vor und gibt dem ganzen einen neuen Namen. [siehe Berichte von Pro-Linux-1 bzw. Pro-Linux-2]
Vermutlich wird mit dem sicherlich bekannter Mozilla-Browser “Firefox” das gleich passieren.
Voraussichtlich wird sich Ubuntu/Kubuntu ebenfalls anschließen. Hier werden bereits Vorschläge für neue Namen bzw. Logos gesammelt (IceDove und IceWeasel). Daneben gibt es bereits mit Gnuzilla eine GNU-Version der ganzen Mozilla Suite.
Der Vollständigkeithalber muß man erwähnen, das der Browser früher “Mozilla” (Browser) hieß und der wiederum aus dem Browser Netscape hervorgegangen ist und den es im übrigen auch noch gibt (und der sich wiederum aus dem ersten Internet Browser NCSA_Mosaic entwickelt hat).
Alles klar?
Ich kann ja beide Seiten irgendwie verstehen, aber gut finde ich das nicht. Ich finde es schon traurig, das man sich nicht einigen konnte. Da blickt doch bald keiner mehr durch. Insbesondere Ein- und Umsteiger werde doch total verwirrt. Mal sehen, ob wenigstens die Plugins und Themen kompatibel bleiben.













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