Rezension: David Baldacci – Im Bruchteil der Sekunde
Dieser Roman erinnerte mich anfänglich an Baldaccis Geschichte “Der Abgrund“, den auch hier geht es um einen Agenten und dessen misslungenen Einsatz.
Sean King hat als Personenschützer versagt und seine Schutzperson, der Präsidentschaftkandidat, wurde in einem unaufmerksamen Augenblick bei einem Attentat umgebracht.
Acht Jahre später kann wieder durch eine Unachtsamkeit einer Agentin ein Präsidentschaftkandidat entführt werden. Die Wege der Beiden kreuzen sich und gemeinsam versuchen sie den entführten Kandidaten zu finden.
Natürlich, das sei an dieser Stelle verraten, tangieren sich die beiden Verbrechen. Der Leser vermutet das recht schnell, nur bleibt die Hintergründe lange im Dunkel.
Im Laufe der Geschichte bekommt der Thriller schon Aspekte eines Krimis. Immer wieder entdecken die Beiden neue Aspekte und scheinen der Lösung nicht wirklich näher zu kommen. Die Geschichte ist sorgfältig konstruiert und bleibt daher auch bis zum Ende spannend.
Gegenüber “Der Abgrund” fängt dieser Roman etwas ruhiger an, ist weniger aktiongeladen, aber dafür ist die Geschichte schlüssiger. Die Hauptakteure wirken auch natürlicher.
Kurzum, “Im Bruchteil der Sekunde” ist ein typischer Baldacci und bietet gute Unterhaltung – eine Empfehlung für Baldacci und Thriller-Fans.
David Baldacci – Im Bruchteil der Sekunde – ISBN 3-404-15500-9 – 507 Seiten – € 9,95













[...] Ermittlerduo King/Maxwell hat sich übrigens im Roman “Im Bruchteil einer Sekunde” kennen [...]
Eine Geschichte, die langatmig erzählt kaum Fahrt aufnimmt. Dazu eine wenig ausdrucksstarke Sprache, die wenig Lesefreude aufkommen läßt. Während es hier einfach nur “…. regnet” findet ein deutscher Autor wie Wolfgang Kaes solche bildhaften Formulierungen: “Jenseits der Lichtung hämmerte der Regen laut und unerbitllich Muster in die dunkelgrüne Oberfläche des Dornheckensees”
Dies war mein 1. Baldacci, ich habe ihn nach 130 Seiten gelangweilt bei Seite gelegt.