P1i - Erster Eindruck
Computer und Technik 29 Januar, 2008Mittlerweile ist vor einigen Tagen mein neues Handy Smartphone P1i von SonyEricsson eingetroffen und wurde natürlich gleich einem ersten Test unterzogen.
Mein erster Eindruck nach dem Auspacken ist einfach mit einem Wort zu beschreiben “WOW”.
Das Gehäuse macht einen soliden Eindruck. Es ist in Alu/Schwarz gehalten. Der obere Metallrahmen ist aus Alu, der untere scheint er aus Kunststoff zu sein. Es liegt gut in der Hand und hat meiner Meinung nach genau die richtige Größe. Gewicht ist auch ok.
Das Display ist zwar etwas kleiner als beim P800 (mein altes Smartphone). Da die Auflösung und die Anzahl der möglichen Farben höher ist, ist das Bild insgesamt wesentlich besser. Über die Helligkeit (die Einstellbar ist) kann ich auch nicht klagen.
Die Wipptastatur ist für mich erstmal neu. Die Bedienung ist einfacher als ich dachte. Mein Modell hat übrigens eine qwertz-Belegung und nicht wie befürchtet eine qwerty-Belegung. Wer mag, kann mit dem mitgelieferten Stylus auf dem Touchscreen schreiben. Die Unterbringung des Stylus ist ebenfalls gut gelöst. Die Schrifterkennung funktioniert wie beim P800. Angenehm ist die Worterkennung, die hatte der P800 leider nicht.
Als Erstes wollte ich den Speicherstick (Memory Stick Micro) mit Musik füllen. Also USB-Kabel angeschlossen und ins Notebook gesteckt. Hier gab es die erste freudige Überraschung. Selbst unter meinem Linux (Kubuntu) poppte gleich ein Fenster auf. Das Kopieren von Dateien (Musik, Bilder, etc) von und zum P1i ist damit wirklich einfach.
Noch während der Übertragung hatte ich den mp3-Player gestartet. Hier gab es dann leider die erste Ernüchterung. Der mp3-Player konnte keine Musik finden. Durch Rum probieren fand ich dann heraus, das P1i die Dateien auf dem Speicherstick nur lesen kann, wenn das USB-Kabel nicht mehr an einem Computer angeschlossen ist. Das betrifft übrigens auch die Kamera. Also nach dem Kopieren Verbindung lösen und dann Kabel vom P1i abziehen! Ansonsten vermisse ich beim mp3-Player eine Übersicht, welche Titel als nächstes gespielt werden.
Und an dieser Stelle komme ich schon zu einem der größten Minus-Punkte des P1i. Die Dokumentation bzw. Anleitung ist eine Katastrophe. Das Heftchen umfasst mal gerade 70 Seiten. Die Angaben, die hier gemacht werden, sind durchweg oberflächlich und wenig hilfreich. Zum oben beschrieben Problem mit dem mp3-Player und Speicherstick steht hier jedenfalls nichts.
Als zweites wollte ich dann die WLAN Verbindung einrichten. WEP oder eine Verbindung ohne Verschlüsselung klappte sofort, doch eine Verbindung im Modus “WPA Personal” mit TKIP über meinen WLAN-Router WRT54GS von Linksys scheiterte erstmal. Leider fand ich einige Berichte von Leidensgenossen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben [Beispiel]. Damit werde ich mich in den nächsten Tagen mal in Ruhe beschäftigen.
Auf Anhieb klappte hingegen die Verbindung mit meinem IMAP Server (Courier). Da dieser IMAP-IDLE unterstützt, kann man beim Smartphone die Option “Push-E-Mail” aktivieren. Der IMAP-Server informiert nun, vorausgesetzt das P1i ist online, innerhalb von Sekunden das Handy darüber, das neue Mails da sind. Sinnvollerweise sollte man hierfür ein Volumentarif abschliessen.
Der P1i ersetzt ersetzten aus meiner Sicht sicherlich keine Digitalkamera. Dafür ist die Optik, wie bei allen den meisten Kameras von Handys, einfach zu schwach. Wenn die Lichtverhältnisse gut sind, kann man den einen oder anderen Schnappschuss machen. Allerdings sollte man auf den digitalen Zoom verzichten.
Das Radio macht einen ganz ordentlichen (ersten) Eindruck auf mich.
Die Kontakte und den Kalender habe ich mir erstmal nur ganz oberflächlich angesehen.
Die Tastaturspeere wird sehr schnell aktiviert. Die Zeit kann leider nicht einstellt werden. Das nervt wirklich!
Ferner vermisse ich eine LED, die anzeigt, ob das P1i überhaupt an ist. Schaltet sich nach einigen Minuten der Bildschirm ab, kann man nicht mehr sehen, ob das Ding überhaupt an ist.
Das war es erstmal fürs Erste … weitere Beiträge werden sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen folgen.
