Vorsorgeuntersuchung für alle Kinder
RP-Online berichtet am Freitag online und die Rheinische Post in ihrer Samstagsausgabe über die Aufforderung des Bundesrates an die Regierung, die Vorsorgeuntersuchungen für alle Kinder verpflichtend zu machen. Sollten Eltern ihre Kinder nicht untersuchen lassen, sollen die Krankenkassen dies den Ämtern melden, die sich dann von dem Wohl der Kinder überzeugen sollen.
Unabhängig von dem Datenschutzproblem begrüße ich das Vorhaben grundsätzlich. Nachteile oder zusätzliche Kosten (außer vielleicht Fahrtkosten) entstehen den Eltern durch die Untersuchungen nicht, die Vorteile liegen auf der Hand.
Für die Vorsorgeuntersuchungen fallen keine Praxisgebühren an. Das scheinen aber viele zu denken, den seit der Einführung der Praxisgebühr sind die Vorsorgeuntersuchungen auch bei den Kinder rückläufig.
Ich finde sehr schade, das in der Diskussion der eigentlich Sinn dieser Vorsorgeuntersuchungen nicht genügend Beachtung findet. Wenn ein Kind im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig untersucht wird, können Fehlentwicklungen und gesundheitliche Probleme früher erkannt werden. Und auch hieran sollte die Gesellschaft, natürlich neben den betreffenden Eltern, großes Interesse haben. Die Erfahrungen bei den Reihenuntersuchungen des Schulzahnarztes sprechen für “Vorsorgeuntersuchungen für alle” – den die Zahnsubstanz ist in den letzten Jahren immer besser geworden.
Nun zum Datenschutz: Hierbei gilt abzuwägen, welches Recht höherwertiger ist. Das Recht auf Schutz der Daten und Recht der Eltern auf Bestimmung oder der Schutz des Kindes und Anrecht auf medizinsche Versorgung.
Daher meine Meinung: Unter Abwägung der verschiedenen Rechte und der Vorteile und Nachteile, bin ich für die gesetzliche Verpflichtung der Vorsorgeuntersuchungen. Für mich als Vater ist ehe unverständlich, warum man diese Untersuchungen nicht wahrnimmt.
Deshalb geht mit Euren Kindern, auch wenn es hierzu keine Verpflichtung gibt, zu den Vorsorgeuntersuchungen.













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