Bei WM-Studio denkt man nicht an Video-Podcast und erst recht nicht an OpenSource. Das kann jetzt anders werden. Unter http://www.wmstudio06.de/ wird ab 09.06. täglich ab 15 Uhr ein WM-Studio präsentiert:
Teddy Turbo aka Christian Ahlers wird die Spiele, Skandale, Gerüchte, Gefühlsausbrüche und das ganze Geschehen rund um die heißen 31 Tage kommentieren. Es wird u.a. Expertengespräche, Taktikanalysen, eine Presseschau und den “WM-Artikel des Tages” geben.
Das Besondere: Die Sendung wird mit OpenSource Programme wie Kino, Cinelerra, Audacity, Inkskape und Gimp komplett unter Linux produziert. Dabei werden auch offene Formate verwendet: ogg und mpeg.
Wenn ich mir den Trailer ansehen, kann das ganz lustig werden.
Lobenswert! Ich werde mal reinschauen, als Linux-Anwender, der (privat) auch Videos mit Linux-Programme schneidet, ist das ja quasi Pflicht
Danke Netzpolitik.org für den Hinweis und die Beteiligung.
Ray Atlee ist Juraprofessor in Virginia und lebt dort ein recht beschauliches Leben. Seit Vater war Richter in einem kleinen Ort in Mississippi. Dort wohnt er immer noch alleine auf dem Familienbesitz. Der Richter lädt nun Ray und dessen Bruder Forrest ohne nähere Information “vor”. Als Ray sein Elternhaus erreicht ist sein Vater verstorben.
Im Schrank findet Ray einige Kartons mit 100 Dollar Scheinen. Und dies passt so überhaupt nicht zu seinem Vater und daher begibt sich Ray auf die Suche nach Ursprung des Geldes.
Dieses Buch von Grisham ist kein knallharter Justizthriller. Auch werden Schwächen des amerikanischen Rechtssystems nicht aufgegriffen, wie er es gerne in anderen Büchern gemacht hat.
Dieser Thriller ist einfach nur unterhaltsam. Der Plot ist ordentlich und schlüssig aufgebaut. Es lebt von den gut beschriebenen Charaktere. Die Spannung nimmt zur Mitte des Buches zu, richtig dramatisch wird es aber nie. Daher ist es im Verhältnis zu seinen anderen Werken guter Durchschnitt.
Unter Strich hat mir das Buch gefallen. Ich wurde zwar nicht um meinen Schlaf gebracht, aber gut unterhalten. Und wer nicht mehr erwartet, wird auch nicht enttäuscht werden.
John Grisham – Der Richter – ISBN:3-453-86080-X – 413 Seiten
Am 01.06.2006 wurde pünktlich (mit sechs Wochen Verspätung) die neue Version der Ubuntu-Familie veröffentlicht. Informationen zu den neuen Features kann Du hier und da nachlesen.
Da mit der alten Version meine neue Digitalkamera (Canon PowerShot A350) nicht richtig unter digikam lief (Rechteproblem), habe ich gleich das Upgrade von Kubuntu auf meine beiden Rechner durchgeführt, und nicht erst noch ein paar Tage auf die ersten Erfahrungsberichte gewartet.
Erfreulichweise ging meine Digitalkamera nun out-of-the-box.
Ein paar kleiner Probleme hatte ich denoch. So startet der Rechner mit der Nivida-Karte (und nivida-Treiber) nicht mehr den xorg-Server. Hier half die Deinstallation des nvidia-Treibers (in der Konsole) und die Neuinstallation.
Da hotplug deinstalliert und udev diese Aufgabe übernommen hatte, ging (erwartungsgemäß) mein Scanner (Epson Perfection 3170) nicht mehr. Der Scanner braucht den propritären Treiber von Epson (iscan). Es fehlter der notwendiger Eintrag in udev. Mit diesem Treiber laufen dann aber dann auch die übrigen Scannerprogramm (wie xsane).
Die Ansicht von Konqueror ist irgendwie durcheinander gekommen (die alte Optik habe ich irgendwie nicht mehr so hinbekommen) und dann waren da noch ein, zwei Kleinigkeiten.
Nur seltsam, das auf den Rechner unterschiedliche Probleme aufgetreten sind. So habe ich auf dem Notebook das Upgrade mit aptitude durchgeführt, aber dem Desktop ging es damit nicht. In beiden Fällen mußte ich das Upgrade mehrfach starten, da bei beiden Rechner das Upgrade nicht vollständig im ersten Durchlauf erfolgte.
Die Neuinstallation des nvidia-Treibers dürfte für den Einsteiger (an sich die ubuntu ausdrücklich richtet) schon heftig sein.
Insgesamt hätte aber schlimmer kommen könen
Update: Auch die Erfahrung der Anderen ist gut bis durchwachsen: forum.ubuntuusers.de
