Open-Source Smartphone – OpenMoko / Neo1973

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fic-neo1973_small.jpgEin weiteres neues Open-Source / Linux Smartphone erreicht die Produktsreife: OpenMoko / Neo1973. Nachdem die ersten Meldungen bereits am Ende des letzten (heise, golem, pc-welt) bzw. Anfang diesen Jahres (Pro-Linux) veröffentlicht wurden, berichte golem nun, das man nun Serienreife erreicht und kurz vor der Massenproduktion stehe.

Dieses Smartphone / Handy basiert nicht nur auf einem Embedded Linux, sondern soll ähnlich leicht wie ein Desktop-Linux-System erweiterbar sein. Und das ist der große Unterschied zu anderen Smartphone und damit sicherlich auch der größte Vorteil.

OpenMoko / Neo1973 wird nur mit einer Grundausstattung an Software ausgeliefert, dazu sollen gehören das Wählprogramm, Telefonbuch, Medienplayer, Applikationsmanager (man höre und staune: apt-get). Alles anderen kann und soll von der Community entwickelt werden.

Die Hardware bietet reichlich Raum für interessante Funktionen: 2,8 Zoll Touchscreen-Display (640 × 480), Slot für MicroSD-Karte, Bluetooth, USB, 2.5mm Kopfhoreranschluß, Vibrationsalarm, GPS Empfänger und evt. wlan. Funken soll es in den Mobilfunknetze GSM 850, 900, 1800 und 1900.

Ein Projekt mit Wiki gibt es auch schon.

Im Juni 2007 soll mit der Produktion begonnen werden, Ende September soll es für Endkunden verfügbar sein.

Der Preis in Höhe von 280 Euro (ohne Vertrag), den PC-Welt nennt, wäre für so ein Smartphone schon interessant.

Interessanter Ansatz – mal sehen ob der Markt es annimmt, es genügend Entwickler gibt und sich eine Community entwickelt. Ich werde es im Auge behalten.

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Augen auf beim Fernsehkauf

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Nach nur 3 1/2 Jahren ist unser Fernseher (JVC, 16:9 Röhrenfernseher) kaputt gegangen. Da ich eigentlich gehofft habe, das er die erwartenden 8 – 10 Jahre schafft, war ich, was die technische Entwicklung angeht, nicht auf dem Laufenden.

Nach mehreren Tage Recherche im Internet weiß ich jetzt:

Röhrenfernseher

Man kann auch noch größere Röhrenfernseher kaufen, die Auswahl ist aber sehr eingeschränkt. JVC, Sony und andere große Hersteller bauen keine bzw. keine großen Röhrenfernseher mehr. In den Geschäften findet man häufig nur noch ein Röhren-Modell gegenüber 20 LCD- oder Plasmamodellen. Die Auswahl ist also sehr gering. Häufig dürfte es es sich um Auslaufmodelle handeln, die Preise sind dafür recht niedrig.

Für die Zukunft ist man mit einem Röhrenfernseher nicht gerüstet. Die Wenigsten können mit HDTV-Signalen (hochauflösendes Fernsehn oder Videos) etwas anfangen. Wer sich in den nächsten Jahren auf HDTV umsteigen möchte oder sich die Option offen halten möchte, sollte sich also nicht für einen Röhrefernseher entscheiden.

Plasmafernseher

Im Bekanntenkreis haben die meisten, die sich in den letzten 2 Jahren einen Ferneher gekauft haben, einen Plasma gekauft. Plasma haben in der Regel gegenüber einem LCD-Fernseher einen besseren Kontrast und besserer Schwarzwerte, die Farben sollen häufiger natürlich wirken, der Blickwinkel ist nicht so eingeschränkt und sie haben meistens mit herkömmlichen PAL-Bildern weniger Probleme.

Nachteilig sind jedoch die starken Reflexionen von anderen Lichtquellen (Lampen, Sonne). Die alltägliche Nutzung ist sicherlich hierdurch eingeschränkt. Ferner können unbewegliche Bildteile (z. B. Senderlogo oder schwarze Balken bei 4:3 Sendungen) bei länger Einblendung “einbrennen”. Und Plasmafernseher dürfen nicht liegend transportiert werden!

LCD-Fernseher

Dann bliebe als dritte Alternative LCD-Fernseher. Die Schirme sind reflexionsfrei und eignen sich damit sehr gut zum Fernsehen mit Tageslicht. Die Bilder sind bis in die Ecken scharf, Probleme mit dem Einbrennen gibt es nicht. Im gleichen Preissegment haben LCD-Fernseher häufig eine höhere Auflösung als Plasmafernseher.

Bisher hatte diese teilweise Probleme PAL-Bilder, insbesondere welche mit schnellen Bewegungen (z. B. Fußball), gut darzustellen (Stichwort: Bewegungsunschärfe). Bei neueren Modelle tritt dieser Fehler aufgrund des erheblichen technischen Aufwands nicht mehr auf. Weitere Nachteile sind schlechtere (aber nicht unbedingt schlechte) Schwarzwerte. Häufig werden ältere Modell zu niedrigeren Preisen verkauft.

Aktuelle LCD und Plasma-Fernseher sind HD-Ready.

Und sonst …

Mittelfristig wird es weitere Arten von Technologien geben. So entwickeln Sony und Toshiba unabhängig an organischen Bildschirmen bzw. SED. Diese sollen die Vorteile von LCD und Plasma-Schirmen vereinen. Hört sich interessant an, bis zur serienreifen Massenproduktion wird es wohl noch etwas dauern.

Sollte man jetzt kaufen oder warten?

Aufgrund der rasante Entwicklung sollte man meiner Meinung nach einen neuen Fernseher erst dann kaufen, wenn man einen neuen braucht, weil der alte kaputt gegangen ist oder ein neues Modell mit neuen Technologien braucht.

Die neue DVD Player (Blue Ray oder HD-DVD) sind noch zu teuer, welches Format sich durchsetzen wird, ist noch nicht entschieden. Filme sind noch rar und ebenfalls noch zu teuer. Auch das Angebot vom HD-TV ist noch eingeschränkt. Das wird sich aber sicherlich in den nächsten Jahren ändern. Die Option sollte man sich aber erhalten, daher ist ein HDTV fähiger Fernseher sicherlich sinnvoll.

Zusammenfassend

Kleine Fernseher (bis 50 – 72 cm Bildröhre) bekommt man günstig in großer Auswahl als Röhrenfernseher, insbesondere als Zweitgerät bieten sich hier die Röhren an.

In der Größe 70 – 94 cm sind die meisten Modelle einen LCD. Aufgrund der besseren Tageslichttauglichkeit (keine Probleme mit Reflexionen) für mich auch das bessere Alltagsgerät.

Erst ab einer Größe von über 1 m Diagonale werden Plasmaschirme interessant.

Grundsätzlich sollte man sich gut informieren und sich verschiedene Geräte ansehen. Beim Probesehen beim Händler sollte man darauf achten, das man nicht nur Filme im HD-Format ansieht, sondern auch einfache Fernsehbilder.

Auch sollte man sich von allzu günstigen Angebote blenden lassen. Gerade bei LCD-Fernseher sollten man auf jeden Fall aufgrund der rasanten Entwicklung aktuelle Modelle mit den neuen Technologien bekannter Markenhersteller ansehen.

Entscheidung

Am Ende des Entscheidungsprozesses habe wir uns für den LCD-Fernseher Toshiba 37WL68P entschieden. Optik und die technische Werte haben uns überzeugt. Mal sehen, wie er sich in der Praxis macht.

Die Preisspanne schwankt zwischen 1200 bis 2000 Euro. Überraschenderweise war der Preis bei einer Elektronik-Kette mit rund 1800 Euro recht hoch.

Zum Weiterlesen:

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Regionale Klimakatastrophe

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28 Grad ... es war warmGrillenKaninchen Wanne mit Seerose

Wochende 13. – 15. April 2007 Impressionen meiner regionale Klimakatastrophe.

Frühling fällt aus, nach der Weihnachts- und Winterzeit beginnt die Grillsaison. Hätte uns schlimmer treffen können :)

Vor einiger Zeit Artikel über die Auswirkung der Klimakatastrophe in Deutschland gelesen. München (oder war es Hamburg) bekommt Mailänder Wetter. Ich frage mich, was wäre daran schlimm?

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Rezension: Lee Child – Größenwahn

Gesehen, gelesen, gehört 1 Kommentar »

Lee Child - GrößenwahnJack Reacher, der Hauptprotagonist von den Autor Lee Child, landet mehr zufällig in einem kleinen Ort in Georgia. In den kleinen Ort sind in den letzten Jahrzehnten niemand mehr umgebracht worden. Nun werden innerhalb weniger Tagen mehrere Personen bestialisch ermordet. Aber das ist nicht das Einzige, was Reacher merkwürdig vorkommt. Der Ort wirkt (unnatürlich) wie aus dem Ei gepellt.

Beim ersten Mord wird Reacher als Verdächtiger festgenommen. Doch hat der ehemalige Ermittler ein Albi. Als es sich auch noch rausstellt, das sein Bruder, zu dem er seit Jahren kein Kontakt hatte, zu den Opfern gehört, kann er sich den Vorgängen in dem kleinen Ort nicht mehr entziehen.

Anfänglich versucht Reacher in guter (alter) Detektiv-Manier das Rätsel durch das Ziehen von Schlussfolgerungen zu lösen. Auch das Techtelmechtel zu einer Polizistin und die Aktion-Sequenzen ergänzen gut die Geschichte.

Zum Ende nimmt der Aktion Anteil leider zu, und damit auch eine übertriebene und unglaubwürdige Brutalität. In guter alter Wild-West-Manier werden die Bösen ohne großen Aufwand und mit der Wimper zu zucken zur Strecke gebracht.

Die ersten 2/3 des Buches waren allenfalls leicht überdurchschnittlich und lesbar, das letzte Drittel hat mir weniger gefallen. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Tiefgang und einen ansprechender bzw. anspruchsvolleren Schreibstil gewünscht.

Wie der Autor zum Titel sowie andere zu einer besseren Rezension kommen, ist mir ein Rätsel. Für Freunde brutaler Aktion ist das Buch vielleicht empfehlenswert, allen Anderen würde ich das Buch nicht empfehlen.

Lee Child – Größenwahn – ISBN 3570068323 – 508 Seiten – 6,95 Euro

Das Buch ist der 3. Band der Krimi-Edition vom Stern.

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