Mosel-Eifel-Tour – Wildpark Daun

Gesehen, gelesen, gehört Kein Kommentar »

Unser Ziel des zweiten Tages unserer Mosel-Eifel-Tour war der Wildpark Daun in der Eifel.

In recht große Anlange gibt es nur wenige Tierarten. [Lageplan]

Wildpark Daun, Eifel, 29.07.2007Das Damwild, das Rotwild, Mufflons, Wildschweine, ein paar Esel und Lamas sind in einem mit dem Auto befahrbaren Gehege untergebracht. Während der Durchfahrt kann man an mehreren Stellen anhalten, aussteigen, die Tiere füttern und zum Teil auch streicheln.

Das Durchfahren der Gehege mit unserem Cabrio hat uns allen bei dem schönen Wetter sehr viel Spaß gemacht. Uns haben insbesondere die Wildschweine gefallen. Gerade die Kleinen war recht niedlich und zutraulich.

Nach der Durchfahrt durch das Wildgehege haben wir erst mal Pause gemacht. Im Selbstbedienungsrestaurant gibt es Park-typische Speisen zu normalen Preisen (Currywurst mit Pommes 3,80 Euro).

Der am Restaurant gelegene Spielplatz hat zum einen schöne Kletter- und Spielgeräte, zum anderen leider auch einige elektrische Spielgeräte, die mit einem Euro gefüttert werden wollen (meiner Meinung zu teuer). Ein paar kleine Gehegen mit Ziegen, Zwergponies und Kaninchen.

Wildpark Daun, Eifel, 29.07.2007Im Anschluss haben wir die Affenschlucht (zu Fuß) besucht. In der Affenschlucht sind einige Berberaffen untergebracht, die aus Gibraltar stammen.

Die Affen haben keine Angst vor Menschen. Dennoch sollte man die Hinweise über den Umgang mit den Affe beachten. Ein Affe begleitete uns ein Stück des Weges und ‘langte’ nach unserer kleinen Tochter, weil sie ihm wohl zu Nahe gekommen war.

Apropos Verhalten: Kann mir mal jemand erklären, warum Einige ihren Kindern nicht mal sagen können, das man nicht schreiend auf Tiere zu rennt. Eine Familie hat die Tiere mit rohen Spagetti gefüttert, was will man dazu noch sagen?

Gerade bei Tieren sollte man genügend Zeit zum Beobachten und Entdecken berücksichtigen. Daher sollte man für einen Besuch schon einen Tag einplanen. Der Eintritt kostet für eine Familien 20 Euro und ist im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis angemessen.

Auf dem Rückweg haben wir natürlich an der 800 Meter Sommerrodelbahn angehalten und sind erst mal ein paar Runden gefahren; ein schöner Abschluss eines schönen Tages.

Uns hat der Tag jedenfalls gut gefallen.

Mehr Fotos gibt es in der Galerie.

zur Bilder-Galerie ...

zur Bilder-Galerie ...

Post to Twitter Post to Yahoo Buzz Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook Post to MySpace Post to Reddit

Mosel-Eifel-Tour – Burg Eltz

Gesehen, gelesen, gehört 1 Kommentar »

Donnerstag und Freitag haben wir (meine Familie und ich) eine zweitägigen Mosel-Eifel Tour unternommen.

Ziel unseres ersten Tages war die Burg Eltz.
Burg Eltz

Die Burg liegt an der Mosel in einem wunderschönen Tal in der Nähe von Moselkern bzw. Münstermaifeld. Vom Burg-Parkplatz muss man einige Hundert Meter ins Tal zur Burg hinab wandern (oder den Kleinbus nehmen).

Der Preis für den Eintritt und die Führung durch die innere Burg und Eintrittspreis für die Schatzkammer beträgt für eine Familie 24 Euro (plus 1,50 Euro fürs Parken).

Diese Burg unterscheidet sich von anderen Burgen unter anderem dadurch, das sie in einem Tal gebaut und das sie mehr in der Höhe (es soll bis zu 10 Etagen geben) gebaut wurde.

Die Führung dauert ca. 40 Minuten. Gezeigt werden verschiedene Räume (unter anderem Saal, Schlafzimmer mit Kapelle, Kinderzimmer, Küche) mit zahlreichen Antiquitäten aus verschieden Epochen. Einige der Stücke sind 500 Jahre alt.

Fotos oder Filmaufnahmen in den Innenräumen waren leider nicht erlaubt, mit weiteren Fotos kann ich daher leider nicht dienen.

In der Burg gibt es ein kleines Restaurant bzw. Imbiss. Die sanitären Einrichtungen waren gerade im Hinblick auf die hohe Besucherzahl außergewöhnlich gut.

Für einen Besuch inkl. Fußweg und Pause sollte man drei bis vier Stunden kalkulieren.

Natürlich unterstützt man mit dem Eintrittspreis den Erhalt der Burg, dennoch ist der Preis gerade noch vertretbar. Ansonsten lohnt sich ein Besuch, insbesondere bei schönem Wetter.

Post to Twitter Post to Yahoo Buzz Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook Post to MySpace Post to Reddit

Rezension: Irving Stone – Charles Darwin; Der Schöpfung wunderbare Wege

Gesehen, gelesen, gehört Kein Kommentar »

In meine erste Biografie, genauer Romanbiografie, die ich jetzt gelesen habe, geht es um das Leben und Wirken von Charles Darwin.

irving-stone-der-schoepfung-wunderbare-wege.jpgCharles Darwin wollte eigentlich Pfarrer werden und hatte daher Theologie studiert. Damals (~1830) war es üblich, das man die Zeit von ein bis zwei Jahren, bis man seine erste Pfarrerstelle antreten konnte, für Reise und Forschung nutzte. Darwin, ein naturwissenschaftlicher Laie, wurde ein Platz auf dem Vermessungsschiff Bealge angeboten. Darwin, der bis nur Grundkenntnisse in Geologie besaß, sollte während der zweijährigen Reise verschiedene Proben sammeln.

Während der ersten zwei Jahre der Reise wurde die Atlantikküste Südamerikas vermessen, hiernach segelte die Beagle zur Pazifikküste. Hier wurden weiter Vermessungen durchgeführt. Von dort segelte die Bealge über Australien, Afrika und wieder nach Südamerika und dann endlich nach England zurückzukehren.

Während dieser Zeit lebte Darwin zeitweise für einige Wochen oder Monate an Land und unternahm Expeditionen ins Landesinnere. Die Reise dauerte schließlich fünf Jahre.

Darwin sammelte Proben von Steinen, Fischen, Vögel und diversen anderen Tieren und schickte diese mit Postschiffen nach England. Am Ende der Reise betrug die Sammlung mehrere tausend Stück Exponate.

Nach seiner Rückkehr katalogisierte Darwin mit anderen Forschern die Sammlung und veröffentlichte mit diesen zahlreiche Schriften in den Bereichen Geologie und Biologie.

Zur damaligen Zeit ging man davon aus, das Gott den Mensch, alle Tieren und Pflanzen erschaffen hat. Schon während der Reise fiel ihm die zahlreichen Modifikationen einiger Arten auf. Und das schien ihm zur gelten Meinung über die Unveränderbarkeit der Rassen unlogisch. Über Jahrzehnte entwickelte er die bekannte Evolutionstheorie und veröffentlichte erst als Fünfzigjähriger hierüber sein bekanntestes Buch “Entstehung der Arten“.

Neben der Reisetagebuch “Die Fahrt der Beagle” und dem anderen bekannten Werk “Die Abstammung des Menschen” schrieb Darwin bis zu seinem Tod einige weitere Bücher, die alle bei ihrer Veröffentlichung große Beachtung fanden. Er war sicherlich einer der größten Naturforscher.

Das Buch beginnt kurz vor Reisebeginn und beschreibt recht ausführlich die fünfjährige Weltreise. Im zweiten Teil geht es dann um die Zeit nach der Reise bis zu seinem Tod.

Die Beschreibung der Reise im ersten Teil ist einfach nur klasse. Obwohl dieser Teil mit rund 400 Seite recht umfangreich ist, hätte es von mir aus noch detailreicher sein können. Es ist schon unglaublich, was er als 22jähriger alles schon erlebt hat. Ich überlege schon, ob ich mir sein Reisetagebuch “Die Fahrt der Beagle” nicht auch noch kaufen soll.

Im zweite Teil beschreibt Stone sein weiteres Leben als Forscher und Familienmensch. Seine Familie und seine Freunde und Bekannte, mit denen er sich über seine Forschungen austauschen konnte und die ihn unterstüzten, waren ihm wichtig. Und dies wird im Buch deutlich.

Die Evolutionstheorie anhand von Beispielen zu begründen und die Widerstände durch die Gegner dieser Theorie zu überwinden, steht insbesondere im letzten Viertel des Buches im Mittelpunkt. Auch die damit verbundenen Anfeindungen sind fühlbar beschrieben.

Stone verstand es, das Leben des Charles Darwin im Zeitbild der damaligen Wissen- und Gesellschaft zu beschreiben. Zugegeben, an einigen wenigen Stellen wirkt das Buch etwas langatmig und gleichzeitig zu komprimiert, aber ein siebzig jähriges bewegtes Leben in ein Buch zu fassen, fordert Kompromisse.

Das Buch “Der Schöpfung wunderbare Wege – Das Leben des Charles Darwin” gehört zu den besten Bücher, die ich bisher gelesen haben. Selten hat mich ein Geschichte so bewegt, wie das über den Menschen Charles Darwin.

Irving Stone – Der Schöpfung wunderbare Wege; Das Leben des Charles Darwin – ISBN 3-499-23864-0 – 987 Seiten – Euro 9,90

Post to Twitter Post to Yahoo Buzz Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook Post to MySpace Post to Reddit

Sonsbecker Schweiz – Aussichtsturm

Gesehen, gelesen, gehört Kein Kommentar »
Sonsbecker Schweiz, 25.07.2007

Sonsbecker Aussichtsturm

Vor einigen Tagen haben wir eine Radtour zum Aussichtsturm in der Sonsbecker Schweiz gemacht. Die Sonsbecker Schweiz ist eine kleine Anhöhe zwischen Sonsbeck und Xanten am Niederrhein.

Auf einer der Hügel hat die Gemeinde Sonsbeck einen Aussichtsturm gebaut.

Da man diesen von der Straße nicht sehen kann und in unmittelbarer Nähe auch kein Parkplatz zu finden ist, kenne ihn viele leider nicht.

Sonsbecker Schweiz, 25.07.2007

Picknick auf dem Turm

Es lohnt sich aber. Bei guten Wetter kann man sehr weit sehen, ein Fernglas ist daher sinnvoll.

Also entweder mit dem Rad die Sonsbecker Schweiz erobern oder das Auto auf dem Parkplatz zwischen Xanten und Sonsbeck auf der L480 parken; dann ca. 500 m Richtung Sonsbeck laufen und dann auf den Feldweg einbiegen (Hinweisschild).

Das Picknick auf dem Turm hat bei dem Wetter (strahlender Sonnenschein) jedenfalls Spaß gemacht. Eine Bank gibt es oben auf dem Turm jedoch nicht.

Mehr Fotos gibt es hier in der Galerie.

zur Bilder-Galerie ...

zur Bilder-Galerie ...

Post to Twitter Post to Yahoo Buzz Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook Post to MySpace Post to Reddit

Besucht: Mais-Labyrinth in Kevelaer

Gesehen, gelesen, gehört 1 Kommentar »

Mais-Labyrinth in Kevelaer, 23.07.2007Gestern waren wir im Irrland, bekannt als Mais-Labyrinth in Kevelaer. Das Wetter war bescheiden bis schlecht, das erklärt auch die “grauen” Fotos.

Das Preis-Leitungsverhältnis ist gut, den der Eintritt kostet pro Person (ab 1 Jahr) nur 3,50 Euro.

Angefangen hat es 1999 mit einem Mais-Labyrinth. Mitterweile ist dies rund 100.000 qm gross. Dazu gekommen sind viele kleinere Angebote, häufig mit einen landwirtschaftlichen Hintergrund. Elektrische Fahrgeschäfte gibt es nicht. Wer dies sucht, ist hier falsch.

Aber sind in der heutigen Zeit nicht gerade die einfachen Dinge, die erfrischende Abwechslung bieten?

Gut gefallen haben meinen Kindern insbesondere natürlich das Labyrinth (mit 60 Meter Tunnel), die Rutschen, die Strohpyramiden zum Klettern und Toben.

Mais-Labyrinth in Kevelaer, 23.07.2007Die Hüpfkissen, die Kletterpyramide und die Schlammschlacht-Arena konnten wir leider aufgrund des einsetzenden Regens nicht mehr ausprobieren.

Natürlich gibt es Tiere auch zum Ansehen. Alle anderen Angebote sind hier auf der Homepage beschrieben. Bei schönen Wetter unbedingt Badesache einpacken.

An sehr vielen Stellen stehen überdachte Tische mit Bänken zum Rasten. An einigen Stellen kann man bereit stehenden Holzkohlegrills benutzen. Sehr familienfreundlich …

Was uns weniger gefallen hat, waren die Toiletten. Obwohl aufgrund des schlechten Wetters der Park sicherlich eher unterdurchschnittlich besucht war, waren die Toiletten nicht gerade ansprechend (sie stanken).

Mais-Labyrinth in Kevelaer, 23.07.2007

Ausbaufähig wären auch die Bewirtungsmöglichkeiten. Es gibt zwar Kioske, an der man recht günstig Chips, Eis, Brühwürstchen (1,60 Euro) und Kaffee (1 Euro) kaufen kann, mehr aber auch nicht. Ich denke mir, die Besucher würden sicherlich ein umfangreicheres Angebot schätzen und auch nutzen.

Insgesamt wirkt der Park noch etwas provinziell, aber vielleicht macht das gerade seinen Charme aus. Unsere Kindern hat es gefallen. Und wo bekommt man für 14 Euro Eintritt noch 1/2 bis 1 Tag Spaß und vielfältige Unterhaltung?

Ich denke, wir werden wiederkommen …

Alle Bilder gibt es in der Galerie.

zur Bilder-Galerie ...

zur Bilder-Galerie ...

Post to Twitter Post to Yahoo Buzz Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook Post to MySpace Post to Reddit


Copyright © 2006 - 2009 Kessel Buntes (blog.arlandt.com). All rights reserved.
This blog uses DigoWatchWP an anti-fraud plugin for Wordpress.

Switch to our mobile site