Beiträge aus dem Monat Januar 2008

P1i – WLAN, Dateimanager, Visitenkartenscanner

Und gleich der nächste Beitrag zum P1i.

WLAN

Das man mit dem P1i eine WLAN-Verbindung herstellen kann, war für mich wichtiges Entscheidungskriterium für das P1i. Und ehrlich gesagt bin ich davon ausgegangen, das dies ohne größere Problem funktionieren würde.

Eine WLAN-Verbindung ohne Verschlüsselung oder mit WEB (die für den Dauerbetrieb allerdings viel zu schwach ist) einzurichten, ging auch beim ersten Versuch.

Nur leider konnte ich saubere Verbindung mit dem Modus WPA / TKIP herstellen, welchen ich bei meinem WLAN-Router Linksys WRT54GS V5.1 eingetragen hatte. Mit meinem Notebook und dem eingebauten WLAN Modul “Intel PRO Wireless LAN 2100″ (Centrino Chipsatz) war das die letzten Jahre ohne Probleme möglich.

Die Verbindung zwischen dem Pi1 und Router wurde auch aufgebaut und dem P1i wurde vom DHCP-Server auch eine IP-Adresse zugewiesen. Während dieser Zeit brach jedoch vorübergehend die WLAN-Verbindung des Notebooks zusammen. Ansonsten passierte nichts mehr, anpingbar war das Handy nicht.

Linksy_WRT54GS_WLAN.pngNachdem ich beim Router den Modus auf WPA2 mit TKIP+AES umgestellt und beim P1i nicht TKIP sondern AES eingetragen hatte, ging es.

Und glücklicherweise konnte ich mein Notebook ebenfalls anpassen (Zugriff über TKIP), denn beim Suchen im Netz bin ich über Beiträge gestolpert, wonach man mit diesem älteren WLAN Modul kein WPA2 nutzen könnte. Stimmt aber nicht!

In der Config-Datei (Kubuntu/Linux) des Notebook steht jetzt
[/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf]
network={
ssid="MEINSSID-KENNUNG"
scan_ssid=1
proto=WPA2
key_mgmt=WPA-PSK
pairwise=TKIP
group=TKIP
psk="GANZGEHEIMESPASSWORT"
}

Wenn die Verbindung steht ist das P1i auch anpingbar!

Die WLAN-Verbindung hat (zumindest in den ersten Tagen bei mir) einen gravierenden Nachteil: es wird enorm viel Strom verbraucht. Das Akku war innerhalb eines Tages komplett leer.

Visitenkartenscanner

Zum Visitenkartenscanner bleibt nicht viel zu sagen, eine habe bisher Karte gescannt. Beim zweiten Versuch wurde alle relevanten Daten (Name und Telefon-Nummern) erkannt und richtig eingetragen. Interessanterweise wure die Fax-Nummer ignoriert.

Dateimanager

Zum Dateimanager braucht man auch nicht viel sagen, ein Dateimanager halt. Auf eine Bug (unerwartetes Verhalten) möchte ich jedoch hinweisen: Fotos, die ich gemacht hatte und auf dem internen Speicher gesichert wurden, konnte ich nicht mit dem Dateimanager verschieben oder löschen. Dies war nur mit der Anwendung “Bildergalerie” möglich. So erschwert man dem Anwender unnötigerweise das Leben :(

[UPDATE 12.02.2008] P1i /WLAN – siehe Beitrag zum neuen WLAN-Router Linksys WAG200G.

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P1i – Erster Eindruck

p1i.jpgMittlerweile ist vor einigen Tagen mein neues Handy Smartphone P1i von SonyEricsson eingetroffen und wurde natürlich gleich einem ersten Test unterzogen.

Mein erster Eindruck nach dem Auspacken ist einfach mit einem Wort zu beschreiben “WOW”.

Das Gehäuse macht einen soliden Eindruck. Es ist in Alu/Schwarz gehalten. Der obere Metallrahmen ist aus Alu, der untere scheint er aus Kunststoff zu sein. Es liegt gut in der Hand und hat meiner Meinung nach genau die richtige Größe. Gewicht ist auch ok.

Das Display ist zwar etwas kleiner als beim P800 (mein altes Smartphone). Da die Auflösung und die Anzahl der möglichen Farben höher ist, ist das Bild insgesamt wesentlich besser. Über die Helligkeit (die Einstellbar ist) kann ich auch nicht klagen.

Die Wipptastatur ist für mich erstmal neu. Die Bedienung ist einfacher als ich dachte. Mein Modell hat übrigens eine qwertz-Belegung und nicht wie befürchtet eine qwerty-Belegung. Wer mag, kann mit dem mitgelieferten Stylus auf dem Touchscreen schreiben. Die Unterbringung des Stylus ist ebenfalls gut gelöst. Die Schrifterkennung funktioniert wie beim P800. Angenehm ist die Worterkennung, die hatte der P800 leider nicht.

Als Erstes wollte ich den Speicherstick (Memory Stick Micro) mit Musik füllen. Also USB-Kabel angeschlossen und ins Notebook gesteckt. Hier gab es die erste freudige Überraschung. Selbst unter meinem Linux (Kubuntu) poppte gleich ein Fenster auf. Das Kopieren von Dateien (Musik, Bilder, etc) von und zum P1i ist damit wirklich einfach.

Noch während der Übertragung hatte ich den mp3-Player gestartet. Hier gab es dann leider die erste Ernüchterung. Der mp3-Player konnte keine Musik finden. Durch Rum probieren fand ich dann heraus, das P1i die Dateien auf dem Speicherstick nur lesen kann, wenn das USB-Kabel nicht mehr an einem Computer angeschlossen ist. Das betrifft übrigens auch die Kamera. Also nach dem Kopieren Verbindung lösen und dann Kabel vom P1i abziehen! Ansonsten vermisse ich beim mp3-Player eine Übersicht, welche Titel als nächstes gespielt werden.

Und an dieser Stelle komme ich schon zu einem der größten Minus-Punkte des P1i. Die Dokumentation bzw. Anleitung ist eine Katastrophe. Das Heftchen umfasst mal gerade 70 Seiten. Die Angaben, die hier gemacht werden, sind durchweg oberflächlich und wenig hilfreich. Zum oben beschrieben Problem mit dem mp3-Player und Speicherstick steht hier jedenfalls nichts.

Als zweites wollte ich dann die WLAN Verbindung einrichten. WEP oder eine Verbindung ohne Verschlüsselung klappte sofort, doch eine Verbindung im Modus “WPA Personal” mit TKIP über meinen WLAN-Router WRT54GS von Linksys scheiterte erstmal. Leider fand ich einige Berichte von Leidensgenossen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben [Beispiel]. Damit werde ich mich in den nächsten Tagen mal in Ruhe beschäftigen.

Auf Anhieb klappte hingegen die Verbindung mit meinem IMAP Server (Courier). Da dieser IMAP-IDLE unterstützt, kann man beim Smartphone die Option “Push-E-Mail” aktivieren. Der IMAP-Server informiert nun, vorausgesetzt das P1i ist online, innerhalb von Sekunden das Handy darüber, das neue Mails da sind. Sinnvollerweise sollte man hierfür ein Volumentarif abschliessen.

Der P1i ersetzt ersetzten aus meiner Sicht sicherlich keine Digitalkamera. Dafür ist die Optik, wie bei allen den meisten Kameras von Handys, einfach zu schwach. Wenn die Lichtverhältnisse gut sind, kann man den einen oder anderen Schnappschuss machen. Allerdings sollte man auf den digitalen Zoom verzichten.

Das Radio macht einen ganz ordentlichen (ersten) Eindruck auf mich.

Die Kontakte und den Kalender habe ich mir erstmal nur ganz oberflächlich angesehen.

Die Tastaturspeere wird sehr schnell aktiviert. Die Zeit kann leider nicht einstellt werden. Das nervt wirklich!

Ferner vermisse ich eine LED, die anzeigt, ob das P1i überhaupt an ist. Schaltet sich nach einigen Minuten der Bildschirm ab, kann man nicht mehr sehen, ob das Ding überhaupt an ist.

Das war es erstmal fürs Erste … weitere Beiträge werden sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen folgen.

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200000

Laut internen Blog-Counter hat sich heute morgen, 20 Monate nach Erscheinen des ersten Beitrages, der 200000 Besucher auf meine Blog-Seite verirrt besucht.

Und das ist der 200 Beitrag.

Die ersten 100000 Marke wurde nach 14 Monaten geknackt.

Das mal nur am Rande …

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P1i

P1i wird mein neues Handy Smartphone. Heute habe ich es bestellt.

Ich lese regelmäßig meine Emails und surfe recht häufig mit meinem aktuellem Handy (zur Erinnerung: SE P800). Die Verwaltung der Kontakte (mit mehreren Telefonnummern) sowie die Organizer-Funktionen (Kalender und Aufgabe) würde ich wieder gerne regelmäßiger nutzen, ein Abgleich mit meinen Rechner (unter Linux) wäre hierfür aber sinnvoll und wünschenswert.

Aber dafür telefoniere ich relativ wenig und verschicke so gut wie nie SMS.

Zum Surfen und Mailen sollte das Handy ein möglichst großes Display haben. Mein aktuelles Handy hat (bei mir zur Zeit) keine Tastatur, der Touchscreen nimmt den größten Teil des Displays ein. Manchmal hätte ich aber gerne eine Tastatur, die man auch fühlen kann. Und wenn schon Tastatur, wäre eine qwertz Tastatur sicherlich sinnvoller. Aber allzu groß sollte es auch nicht sein, es sollte gut in die Jacken bzw. Hosentasche passen.

Da blieben schon nicht mehr viele Modelle zur Auswahl. Ein Gerät, welches mit Windows Mobile läuft, wollte ich in keinem Fall haben. Ich habe wenig Hoffnung, hiermit einen sauberen Abgleich der Daten mit meinen Linux-Rechner zu erreichen. Mit Symbian habe ich eigentlich grundsätzlich recht gute Erfahrung gemacht.

Bei den typischen BlackBerry Modelle ist mir der Tastaturbereich zu dominant.

Also entschied ich mich für das P1i von Sony Ericsson.

Laut Beschreibung sollten die Organizer-Funktionen ausreichen, zum Surfen ist eine Opera-Version an Board, ferner ein RSS-Feed-Reader, ein Media-Player für mp3-Musik, eine kleine qwerty Tastatur und sowie ein halbwegs großes Touchscreen-Display. Der interne Speicher ist 160 MB groß (bei meinem alten Handy betrug interne Speicher 12 oder 16 MB), ferner wird eine 512 MB Speicherkarte mitgeliefert.

Gespannt bin ich auf die Kamera (habe ich bisher nicht gebraucht), Visitenkarten-Scanner (nicht das ich den brauche) und auf Trackit TrackID (damit kann man Musik Stücke, die man zum Beispiel in einer Kneipe hört, identifizieren).

Mal sehen, ob ich das P1i so einfach via USB und WLAN an die Linux Rechner anschließen und ob ich mittelfristig die Kalender- und Kontaktdaten mit syncml abgleichen kann. Ich werde berichten.

Eine Übersicht über die ganzen Funktionen gibt es hier.

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Neo1973 – mein nächstes Smartphone?

In einigen Wochen läuft mein Handyvertrag aus. Beim Abschluß vor zwei Jahren war mein Handy Smartphone (SE P800) erst zwei Jahre alt. Daher habe ich auf ein neues Handy verzichtet und stattdessen die nette Gutschrift angenommen.

Seit der ersten Ankündigung im Frühjahr 2007 liebäugle ich mit dem Neo1973. Dann wurde Sommer, dann Herbst und schließlich Winter. Kurz vor Weihnachten sollte es nun endlich erscheinen. Aber wieder wurde der Veröffentlichungstermin verschoben. Jetzt spricht man von März. Der Preis steht noch fest, aber vermutlich wird es ein Distributor in Deutschland geben.

Aber leider leider liest man mittlerweile auch das eine oder andere Negative. So soll es noch (immer noch?) Probleme mit dem GSM Modul geben (ohne GSM-Modul das kann man nicht telefonieren), die Laufzeit soll noch arg knapp sein. und das so hoch gelobte Display mit der enormen Auflösung von 640×480 Pixel würde einiges an Rechenleistung fordern. Gut, bis zur Veröffentlichung könnten diese Probleme wenigstens teilweise noch behoben werden.

Die Zeitschrift Linux-User hat in ihrer Ausgabe 12/2007 das Neo1973 getestet. Die Beitrag war recht kritisch. Die Software ist noch nicht ausgereift, selbst Basisfunktionen wie das Telefonieren würden noch nicht funktionieren.

Und optisch gefällt mir das runde Design nicht besonders, böse Stimmen behaupten sogar, das Neo1973 sehe aus wie ein Flaschenöffner :) Im Ernst, ein viereckiges Smartphone finde ich praktischer. Ach ja, für den erforderlichen Stylus ist kein Platz im Neo1973 vorgesehen. :(

Langer Rede, kurzer Sinn – nachdem ich mich die letzten Abende damit beschäftigt habe, was ich brauche bzw. eigentlich möchte, habe ich Abstand vom Neo1973 genommen. Der Termin ist mir einfach zu unsicher. Ich glaube nicht, das im diesen Halbjahr ein funktionierendes Neo1973 erscheinen wird.

In erster Linie möchte ich ein Gerät, womit ich meine Mails abrufen kann. WAP und Internet Seite sollte man abrufen können, Termine und Kontakte verwalten und mit (möglichst) mit dem Computer abgleichen können. Und natürlich soll mein Handy als mp3-Player fungieren.

Fotografieren, SMS-Verschicken und Telefonieren sind für mich weniger ausschlaggebend.

Ich tendiere zur Zeit zum Urenkel meines aktuellen Smartphones: P1i von Sony Ericsson.

Das erfüllt meine Voraussetzungen, lediglich ob der Abgleich mit mit Linux-Rechner via syncml funktionieren wird, ist noch nicht bestätigt.

Dennoch werde ich die weitere Entwicklung des Neo1973 verfolgen.

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