Erstmal die aktuelle Kubuntu-Version downloaden und mit geparted die Platte neu partitionieren. Praktisch ist hierbei sicherlich die Live-Version von geparted, die man einfach auf CD brennen und von dort starten kann.
Leider habe ich bei der Partitionierung die Windowspartition zerschossen. Also Backup machen und/oder entsprechende Medien bereit legen.
Mein Aufteilung der Platte:
- Partition – Dell Utility
- Windows Recovery
- Windows Vista (neu installiert): 60 GB
- EXT3 Kubuntu: 60 GB
- EXT3 Reserve für Testinstallationen: 20 GB
- EXT3 Home-Partition: 155 GB
- Swapt-Partition: 1 GB
Die Grund-Installation von Kubuntu (intrepid)ist recht einfach und schnell erledigt. Die paar Fragen sind selbst erklärend. Lediglich bei dem Punkt der Partitionierung der Festplatte muss man etwas aufpassen
Als Erstes habe ich dann die Einstellung im knetworkmanager für die Netzwerkverbindung übers WLAN vorgenommen. Einfach den Sicherheitsschlüssel bei WPA-Personal (TKIP) eingetragen und die Verbindung zu meinen WLAN-Router Linksys WAG200g stand.
Nach einem Hinweis von Kubuntu wurden als nächstes die fehlenden Sprachpakete installiert und die Systemsprache und die bevorzugte Usersprache auf Deutsch geändert.
Nun wollte Kubuntu ein Update durchführen und hat hierfür 287 Pakte aktualisiert. Das dauerte etwas …
Vorher hatte ich allerdings die Software Quellen etwas geändert: main, universe, restricted und multiverse blieben eingeschaltet, Sourcen habe ich allerdings deaktiviert. Dafür ich habe ich allerdings bei Third-Party Software die “partner” aktiviert.
Unter System/Hardware-Treiber kann man nun für die Grafikkarte “ATI mobility RADEON HD 3450″ den proprietären Treiber FGLRX installieren. Hiernach sollten die Arbeitsflächen-Effekte auch keine Probleme mehr verursachen. Ein Programm zum Einstellen der Grafikkarte wird gleich mitinstalliert.
Aus rechtlichen Gründen können einige Programme, Libs und Codecs nicht mit den original CDs vertrieben werden. Diese Lücke schließt Medibuntu.
sudo wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/`lsb_release -cs`.list --output-document=/etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list; sudo apt-get -q update; sudo apt-get --yes -q --allow-unauthenticated install medibuntu-keyring; sudo apt-get -q update
sudo wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/intrepid.list --output-document=/etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list
Leider werden die Programme über Adept nicht angezeigt (Warum auch immer:-( ). Installiert habe ich sie daher mit:
aptitude install libdvdcss mplayer mencoder realplayer w32codecs
Als nächstes haben ich den neuen Rechner in den Konfigurationsdateien des Servers von Bind, vom dhcp-Server und in die Datei export (NFS-Verzeichnisse) eingetragen. Nachdem dann noch das Paket nfs-common installiert und die Datei “fstab” aktualisiert wurde, konnte der Rechner über NFS auf die Filebase zugreifen.
Nun ist der richtige Zeitpunkt weitere Programme zu installieren:
aptitude install evolution evolution-plugins evolution-plugins-experimental openoffice.org-evolution firefox unison unison-gtk krusader tellico knode krename quanta kompare gimp digikam easytag audacious rsync xine-ui mc joe rar unrar unace lha arj rsnapshot kubuntu-restricted-extras enince
Damit gtk+/gnome Programme (wie z. B. Evolution und Gimp) mit einer deutschen GUI laufen, sollten man diese drei Sprachpakete noch installieren (siehe auch hier):
aptitude install language-pack-gnome-de language-pack-gnome-de-base language-support-de
… und damit diese auch wie KDE-Programme aussehen:
aptitude install gtk2-engines-qtcurve kde-style-qtcurve
Und schließlich die proprietären Programme installieren: komodo, Moneyplex, Duden sowie Turboprint.
Jetzt noch “schnell” die paar Programme einrichten oder (wie ich) die Konfigurationsdateien aus dem Backup einspielen
Und ein paar Programme/Pakete brauche zumindest ich nicht und habe sie daher gelöscht:
aptitude purge ktorrent kmousetool kmag kvkbd ktimetracker hplip-gui
Was fehlt noch? Die verschiedenen Schnittstellen und Funktionen (Cardreader, Firefire, HDMI, externe Monitor, Infrarot, Bluetooth, Cam und Medientasten) müssten noch im Hinblick auf ihre Linux-Tauglichkeit getestet werden.