Beiträge aus dem Monat Juni 2009

Rezension: Lisa Jackson – Ewig sollst du schlafen

Lisa Jackson - Ewig sollst du schlafenDiesen Roman habe ich bereits vor einigen Wochen gelesen, hatte aber irgendwie bisher keine rechte Lust eine Rezension hierüber schreiben. Vielleicht lag es auch einfach an dem Buch.

Worum geht es? Eine junge Frau wacht orientierungslos auf und merkt dann, dass sie in einem Sarg eingesperrt ist. In dem Sarg befindet sich allerdings auch noch ein Toter. Und auch die junge Frau stirbt. Recht schnell erfährt der Leser, das es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt. Den die Särge, obwohl vergraben, werden gefunden.

Die ehrgeizige Journalistin Nikki Gillette nimmt die Ermittlungen auf und stellt sich die Frage, was die Opfer verbindet. Gibt es eine Verbindung zu den Toten in den Särgen, die schon vor längerer Zeit verstorben waren?

Der Plot hörte sich interessant an und hat mich bewogen, das Buch zu lesen. Die Grundidee ist interessant und die Geschichte verfügt auch über einen Spannungsbogen.

Der eher einfache Schreibstil hat mich persönlich aber weniger angesprochen. Die Auflösung der Geschichte stellt für mich aber das größte Übel da. Auf den letzten Seiten wird ein Täter präsentiert, der im Laufe des Buches keine Rolle gespielt hat und allenfalls zwischendurch mal erwähnt wurde. Dabei hätte jeder Ermittler bei einer halbwegs ordentlichen Aufklärung diesen Täter in Betracht ziehen müssen.

Ich meine auch, das man aus der Geschichte hätte mehr machen können oder vielleicht sogar hätte mehr machen müssen.

Richtig schlecht ist es nicht, richtig gefallen hat es mir aber auch nicht. Eine Empfehlung möchte ich daher nicht aussprechen.

Lisa Jackson – Ewig sollst du schlafen – ISBN: 3426631784 – 624 Seiten  – 8,95 Euro

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Rezension: Greg Iles – Leises Gift

Greg Iles - Leises GiftDie Schwester von Alex Morse ist schwer krank. Auf dem Sterbebett berichtet sie ihr, das ihr Mann sie umbringen möchte. Alex verspricht ihr, sich der Sache anzunehmen, sich um den Neffen zu kümmern und ihn zu schützen.

Bei ihren Ermittlungen und Nachforschungen findet sie die Motive ihres Schwagers. Und sie findet weitere Opfer, die innerhalb recht kurzer Zeit überraschend an einer schweren Krankheit gestorben ist.

Beweise, dass der Scheidungsanwalt hinter dieser Geschichte steckt, findet sie allerdings nicht. Aber sie kann das nächste Opfer – Dr. Chris Shepard – ermitteln. Zusammen mit ihm und ihrem Onkel (ein alter Privatdedektiv) macht sie sich auf die Suche nach Beweisen und nach den Hintermännern.

Greg Iles liefert mit “Leises Gift” mal wieder einen guten und spannenden Thriller ab. Die Idee, jemand mit einer Krankheit umzubringen und so keine Ermittlungsansatz zu bieten, fand ich gut und originell. Da fragt man sich zwangsläufig, ob das nicht auch in Wirklichkeit geht oder womöglich auch passiert.

Zum Glück verzichtet Iles auf unlogische Überraschungsmomente. Obwohl hierdurch das Ende der Geschichte absehbar ist, bleibt die Geschichte spannend. Auch die Umsetzung und der Schreibstil weiß zu gefallen.

Iles hat es mal wieder geschafft, sein überdurchschnittliches Niveau zu halten – ein typischer Iles halt. Daher empfehle ich auch diesen Roman weiter.

Greg Iles- Leises Gift – ISBN 3404159675 – 600 Seiten – 9,95 Euro

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WordPress 2.8

Wordpress LogoGestern wurde die neuste Version von WordPress installiert. Zum ersten Mal habe ich die Möglichkeit des automatischen Update genutzt. Hat super geklappt; lief alles auf Anhieb.

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Kindermund

Heute morgen beim Frühstück:

“Julia, wie möchtest Du Dein Ei? Hart oder weich?”
Julia (5 Jahre): “Zum Prügeln …”

(sie meinte zum Pellen …) ;-)

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In Deutschland wird wieder zenziert

Unsere gescheite Familienministerin möchte mit der Begründung des Schutzes der Kinder den deutschen Bürgern nur noch ein zensiertes Internet anbieten. Das  ist hinlänglich bekannt und nicht ohne Grund haben über 100.000 Bürger die Petition, die dies verhindern soll, unterschrieben (und das sind für eine Petition enorm viele!)

Unabhängig davon, dass die vorgeschlagene Lösung absolut sinnfrei ist, da diese Speere jeder recht einfach umgehen kann und Kinder trotzdem missbraucht werden, ist diese Zenzierung abzulehnen.

Kritische Stimme haben auf die Gefahr hingewiesen, das wenn die Technik einmal installiert ist, der Staat einige überdrehte Politiker dieses Werkzeug für weitere Speerungen missbrauchen möchten.

Und schon geht es los:  SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz hat lt. der Beliner Zeitung folgendes gesagt: “Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden.” Konkret meinte er wohl damit Seiten mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten zu blockieren.

Interessant wird das, wenn man berücksichtigt, dass die aktuellen Regeln / Vorschläge das BKA die Speerliste erstellt und hierbei nicht überwacht bzw. überprüft wird. Die Verbreitung dieser Liste soll bereits strafbar sein. Und Bürger, die diese Seite aufrufen, werden erfasst und die Zugangsdaten sollen dem BKA übermittelt werden. (Man stelle sich das mal vor, jemand schickt einem eine Mail mit einer zensierte Internetadresse, man klickt unbedarft darauf und gerät hierdurch womöglich in das Visier des BKA … und wer meint, das wäre nicht so schlimm, kann sich ja schon mal überlegen, wie er seinen Nachbar die Hausdurchsuchung erklären möchte …)

Und die Antwort der CDU erfolgte duch den stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Wolfgang Bosbach:Ich halte es für richtig, sich erstmal nur mit dem Thema Kinderpornografie zu befassen, damit die öffentliche Debatte nicht in eine Schieflage gerät“.

Für  mich ist das keine Absage sondern eine Verschiebung, damit die Speere nicht durch weitere öffentliche Debatte verhindert wird (siehe Petition).

Also wer sich noch an der Petition beteiligt hat, sollte es sich überlegen. Ich habe es jedenfalls getan (84375).

Und im Laufe der nächsten Wochen und Monate gibt es auch noch ein paar Wahlen … ;-)

Quelle: Netzeitung

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