Kubuntu – Neuinstallation

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Nach der Erstinstallation hatte ich immer mal wieder Programm nachinstalliert. Bei der heutigen Neuinstallation, die ich hiernach vorgenommen habe, habe ich diese Pakete zusätzlich installiert:

Systemprogramme:

nfs-common, apt-show-versions, openvpn, resolvconf, w32codecs, wvdial, xterm

Programme:

turboprint
thunderbird, openoffice.org

Multimediaprogramme (Audio/Video):

avidemux-qt, dvdstyler, ffmpeg, gimp-resynthesizer, imagemagick, k9copy, libdvdcss2, mjpegtools, mplayer, mencoder, qvamps, grip, dvd-slideshow, project-x

Datenbank:

knoda, libhk-classes-mysql, libhk-classes-sqlite, libhk-classes-sqlite3, phpmyadmin

Serverprogramme (wegen Programmierung):

apache2, mysql-server

Perl-Libs:

libhtml-template-perl, libmp3-info-perl, libmp3-tag-perl, perlmagick, libclass-dbi-mysql-perl, libclass-dbi-perl, libclass-dbi-sqlite-perl, libdbd-sqlite3-perl, libgraphics-magick-perl, libfile-find-rule-perl

Kubuntu – Ruckelnde Flashvideos

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Kubuntu LogoSeit einiger Zeit, ich kann nicht mehr genau sagen seit wann, verursacht das Abspielen von Videos, die mittels Flash in Internetseite eingebettet sind, arge Probleme beim Abspielen durch Firefox 3.5. Konkret sah das so aus, dass anfänglich alles ordentlich funktionierte. Doch nach einigen Minuten ‘fror’ der Rechner fast ein. Zumindest sah es so aus. Firefox und auch die Oberfläche reagiert nur mit erheblicher Verzögerung und das Abspielen der Videos ruckelte extrem.

Die Suche nach dem Verursacher war leider nicht erfolgreich. An Firefox lag es aber nicht, der Fehler trat auch bei Firefox 3.0, Opera und Konqueror auf.

Die Systembelastung des Rechners (load) war nicht unbedingt hoch, ich konnte das Problem selbst bei einem load von unter 1 beobachten. Selbst das Abschalten der Arbeitsflächeneffekte hat nicht geholfen. Habe dann, den Grafiktreiber direkt von AMD/ATI installiert. Das (bzw. der Versuch der Deinstallation) brachte leider mein System völlig durcheinander, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass ich hierbei einen Fehler gemacht habe. Jedenfalls konnte ich irgendwann xserver gar nicht mehr starten :-(

Na denn, musste Kubuntu komplett neu installiert. Da /home auf einer extra Partition war und ich vorher Einstellungen und eine Liste mit installierten Programmen gesichert habe, war die Installation schnell vollbracht.

Und was soll ich sagen, nach der Installation und der Rücksicherung der Einstellungen, trat der Fehler mit den ruckelnden Videos nicht mehr auf.

Ich vermute, dass es an den Paketen flashplugin-installer, flashplugin-nonfree und flashplugin-nonfree-extrasound gelegen hat. Die wurden bei der Neuinstallation nicht mehr installiert. Flash funktioniert trotzdem dank adobe-flashplugin :-)

Kesslers Knigge – Herrentoilette

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Am Besten sind die Szene mit dem Foto-Knipsen und dem Reinquetschen :-D

Rezension: John Sandford – Die Schule des Todes

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John Sandford - Die Schule des TodesEin Serienkiller foltert Frauen und diese um, zwischen denen scheinbar keinen Zusammenhang besteht. Der Killer plant seine Taten bis ins Kleinste, hinterläst Zettel mit Hinweisen wie „Niemals jemand ermorden, den man kennt“ oder „ Niemals ein Tatmotiv haben“, aber andere Spuren hinterläst er nicht am Tatort.

Aufgrund seiner hohen Aufklärungsquote wird Lucas Davenport, ein eigenwilliger Ermittler aus dem Rauschgiftdezernat, zu den Ermittlungen hinzugezogen.
Als weitere Morde passieren und die Öffentlichkeit davon erfährt, nimmt der Druck auf Davenport und seine Kollegen weiter zu. Und dann fängt der Killer, mit Davenport an zu spielen.

Dieser Thriller kann man schon fast als klassisch bezeichnen. Er ist logisch aufgebaut, die Akteure werden mit der nötigen Tiefe beschrieben und am Rande es gibt ein paar kleiner private Probleme. Der Schreibstil war auch in Ordnung, leicht verständlich und nicht zu platt.

Wirkliche neue Ideen hat Sandfort in seinem ersten Roman nicht präsentiert, aber die Story ist halbwegs unterhaltsam, spannend und unterm Strich ein durchschnittlicher Thriller.

Von den drei Büchern, die ich bisher von Sandford gelesen habe, war dies um Längen das Beste. Der Unterschied zwischen „Die Schule des Todes“ und „Todesspiel“ sind enorm, schon der Schreibstil unterscheidet sich erheblich.

Neuere Bücher mit dem Ermittler Lucas Davenport sollen allerdings besser sein als dieser Band.

John Standford – Die Schule des Todes – 445 Seiten – Stern-Krimi-Edition

Rezension: John Sandford – Todespiel / Totenklage (Doppelband)

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John Sandford - Todesspiel und TotenklageIn John Sandfords Todesspiel (bzw. Totenspiel – siehe letzter Absatz) geht es um die Ermordung des Hackers Bobby. Dieser wird heimtückisch zu Hause erschlagen. Der Mörder entwendet nach dem Mord lediglich das Notebook.

Ein befreundeter Hacker, Kidd, findet Bobby und macht sich mit zwei Freunden auf die Suche nach dem Mörder und dem Notebook. Den er vermutet, dass neben geheime Daten auch Informationen über ihn auf dem Notebook gespeichert sind, die dazu führen könnten, dass er enttarnt wird.

Und offensichtlich schafft es der Mörder, einige Daten zu entschlüsseln. Den der Presse werden Daten über hochrangige Politiker zugespielt, die von vermutlich von dem Notebook stammen.

Vorweg: Totenspiel war das erste Buch, das ich von John Sandford gelesen habe.

Ein Thriller im Hackermilieu – der Klapptexte das hörte sich vielversprechend an. Doch leider erfüllte er meine Erwartungen nicht mal ansatzweise.

Der Erzählstil ist überwiegend in der Ich-Form aus Sicht des Hackers Kidd geschrieben. Leider ist der Anteil der Gespräche von Kidd, die wörtlich wiedergegeben werden, recht hoch. Insgesamt wirkt die ganze Geschichte auch unnötig hektisch und erinnerte mich stark an die Groschenhefte über Jerry Cotton.

Fesselnde Spannung machte sich hierdurch auch nur zum Ende hin bemerkbar. Und obwohl das Buch nur rund 350 Seiten hat, wies es Längen auf.

Sandford hat das vermutlich an einem verregneten Wochenende, inspiriert durch einen Artikel zum Thema Hacken in der Wochenendzeitung, mal eben runtergeschrieben. Das ist das schlechteste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Also kurz und Gut: Von diesem Roman kann ich nur abraten.

Der zweiten Roman dieses Doppelbandes heißt: Totenklage. Der republikanische Exsenator Bowe verschwindet plötzlich. Seine Frau beschuldigt eine Organisation, die sich eigentlich um die Sicherheit in den Nachbarschaften kümmern soll und von dem Gouverneur Goodmann gegründet wurde. Madison Bowe behauptet sogar, dass es sich bei der Organisation eigentlich um einen Schlägertrupp handelt.

Da in einigen Monaten wieder Präsidentschaftswählen sind, beauftragt das Weiße Haus Politikkenner Jack Winter, Bowe zu suchen. Kurz darauf findet man die Leiche von Bowe, verbrannt und ohne Kopf. Winter ermittelt in verschiedene Richtungen weiter und stößt auf verschiedene Spuren in private, aber auch in politische Kreise.

Bei diesem Roman handelt es sich um einen typischen Politthriller. Gegenüber Totenspiel ist dieser Roman auch wesentlicher runder. Der Roman wird überwiegend aus Sicht von Winter wiedergegeben, aber nicht nur. Durchaus gibt es immer wieder Absätze und Kapitel, in denen andere Akteure im Mittelpunkt stehen. Hierdurch wird die Geschichte wesentlich unterhaltsamer und spannender. Auch verzichtete Sandford auf den verworrenen Stil der ersten Geschichte.

Totenklage ist ein durchschnittlicher Politthriller und aber sicherlich kein Höhepunkt in der Unterhaltungsliteratur. Er weiß aber zu unterhalten und rechtfertigt wenigstens halbwegs die 8 Euro, die der Doppelband gekostet hat.

Leider hat der Verlag beim Titel extrem geschlampt: Der erste Roman heißt auf der Titelseite Totenspiel und im Innenteil Todesspiel. Todesspiel ist aber der richtige Name. Auf der Verlagsseite wurde der Fehler mittlerweile korrigiert.

Unter Strich würde ich aufgrund des mangelhaften ersten Romans von diesem Doppelband trotz des günstigen Preises abraten.

John Sandford – Todesspiel/Totenklage – rund 700 Seiten – ISBN 978-3-442-13460-1 – 8 Euro


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