Duden Korrektor für OpenOffice

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Duden KorrekturDuden hat eine neue Version ihres Rechtschreibprüfprogrammes Korrektor für OpenOffice (Version 6.0) veröffentlicht. Der reguläre Preis beträgt zurzeit rund 20 Euro. Man erhält dafür die Windows, Linux und MacOS Version auf einer DVD.

Da die eingebaute Rechtschreibprüfung von OpenOffice doch recht bescheiden ist, haben wir das Programm nun gekauft.

Die Installation ist wirklich einfach, das betrifft auch die Linux-Version. Die DVD einbinden, OpenOffice starten, unter Extra den Menü-Punkt „Extension Manager“ auswählen, den Button „Hinzufügen“ anklicken, entsprechend dem Betriebssystem das richtige Unterverzeichnis auf der DVD raussuchen und die oxt Datei auswählen.

OpenOffice installiert die Rechtschreibprüfung als Add-on. Im Writer wird nun neben der Rechtsschreibprüfung auch eine ordentliche Grammatikprüfung durchgeführt. In der Tabellenkalkulation funktioniert nur die Rechtschreibprüfung.

Auf dem ersten Blick scheint alles zu funktionieren. Wichtig ist allerdings, das man die anderen (internen) Rechtschreibprüfungen ausschaltet und dass die richtige Version von OpenOffice installiert ist. Mit der aktuelle Version von Kubuntu hat es jedenfalls ohne Probleme sofort geklappt.

Ich denke, für 20 Euro eine sinnvolle Erweiterungen, wenn man häufiger Dokumente verfasst und in der neuen Rechtschreibung nicht ganz sicher ist.

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Dell Studio 1537 – Multimediatasten und Bios-Update

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Das Notebook Studio 1537 hat, wie andere Notebooks von Dell, eine Reihe Soft-Touch Multimediatasten. Die braucht man nicht runter zu drücken, lediglich die Berührung mit dem Finger löst die Tastenfunktion aus. Sieht sicherlich nett aus, hatte aber den Nachteil, dass beim Starten des Rechners häufig eine (meistens die DVD-Auswurf-Taste) an ging. Das war so, als hätte man diese gedrückt, auch wenn diese gar nicht gedrückt wurde. Und das nervte echt. Insbesondere, wenn unerwartet und in einem ungünstigen Zeitpunkt die Lautstärke auf 100 % anstieg. Dies Problem hatte nicht nur ich, sondern, wenn man den Berichten im Internet Glauben schenkt, sogar recht häufig auf.

Ein BIOS-Update sollte Abhilfe schaffen. Heute habe ich bin ich endlich dazugekommen, das aktuelle BISO (A09) einzuspielen. Ging recht problemlos und der oben beschriebenen Fehler scheint auch nicht mehr aufzutreten auch nicht mehr so häufig aufzutreten..

Leider erkannte Kubuntu (Linux) nun nicht mehr, ob das Notebook im Netzbetrieb lief, ob man das Netzkabel einsteckte oder abzog. Einige Multimediatasten funktionierten überhaupt nicht mehr und die Helligkeit des Bildschirms konnte nicht mehr eingestellt werden. :-(

Startet man den Kernel jedoch nun zusätzlich mit der Option “noapic“, unterbleiben auch diese Fehler. Mein aktueller Eintrag in Grub sieht also so zurzeit aus:

title Ubuntu 9.04, kernel 2.6.28-12-generic
kernel /boot/vmlinuz-2.6.28-12-generic root=UUID=a7ef333e-cb49-4844-8961-deca67524fcb ro quiet splash noapic
initrd /boot/initrd.img-2.6.28-12-generic

Ich hoffe, dass mit einem der nächsten Kernel-Updates auch wieder das neue BIOS ordentlich erkannt werden und diese Option nicht mehr nötig sein wird. Allerdings scheint der Lüfter nun schneller anzugehen und länger zu laufen. :-(

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Kubuntu – Touchpad abschalten

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Jeder Notebookbesitzer kennt das Problem, regelmäßig kommt man beim Schreiben mit dem Daumen oder dem Handballen auf das Touchpad und schon ist der Cusor an einer anderen, unerwünschten Stelle.

Unter Kubuntu (und sicherlich andere Distributionen) reicht es aus, beim Start dieses Script zu starten:

#!/bin/sh
/usr/bin/syndaemon -dt

Alternativ versuchen:

#!/bin/sh
/usr/bin/syndaemon -d

Der Daemon schaltet automatisch bei jeder Tastatureingabe das Touchpad aus. Und das Problem ist gelöst :-)

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amavis – Gebannte Mails weiterleiten

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Soll eine Mail, die von amavis gebannt wurde (z. B. bei einem unerlaubten File-Attach), nun doch weitergeleitet werden, kann man diese mit dem Befehl

cat /var/lib/amavis/virusmails/banned-<ID> | exim -t

an den Root/Postmaster schicken. Nach einer manuelle Prüfung kann die Mail dann an den Empfänger geschickt werden. Bei <ID> ist die jeweils erzeugte ID einzusetzen.

Hier wurde jedoch das betreffende File umbenannt. Damit kann ich aber leben.

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Renzension: Julia Spencer-Fleming – Die bleiche Hand des Schicksals

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Julia Spencer-Fleming - Die bleiche Hand des SchicksalsIn der kleinen Gemeinde der Pastorin (und ehemalige Hubschrauberpilotin) Clare Fergussion und des Sheriff Russ van Alstyne verschwindet der Chefarzt der Klinik, Dr. Rouse für Bedürftige. Kurz vorher hatte er einen Streit mit einer aufgebrachten Mutter, die behauptet, das ihr Kind wegen einer Schutzimpfung nun eine Behinderung hat.

Fergussion erfährt, das vor ca. 70 Jahren schon mal ein Mann der Gemeinde verschwunden ist und nie wieder aufgetaucht ist. Die Frau dieses verschwundenen Mannes hat die Klinik durch eine Stiftung gegründet. Und noch heute erhält die Klink regelmäßig Zuwendungen von der noch lebenden Tochter.

“Die bleiche Hand des Schicksals” ist der erste Roman der Autorin Spencer-Fleming, den ich bisher gelesen habe und war mehr ein Zufallskauf. Im Urlaub hatte ich die beiden mitgenommen Romane aufgrund ihrer Spannung recht schnell ausgelesen und brauchte dringend Nachschub. Die Wahl fiel auf dieses Buches einfach auf Grund des Klapptextes und des günstigen Preises.

Es ist kein Thriller, eher ein Krimi. Und vermutlich ist die Autorin Fan von Agatha Christie. Nicht das sie deren Qualitäten erreicht, aber die Geschichte rund um die Pastorin Fergussion hätte auch von Christie sein können.

Irgendwie ist der Roman nett, nett zu lesen, aber ohne wirklich Spannung oder große Überraschungsmomente und Höhepunkte. Aber vielleicht war die Messlatte nach Stieg Larsson – “Verdammnis” & “Vergebung” auch einfach zu hoch.

Nur warum muss die Pastorin früher unbedingt Hubschrauberpilotin gewesen sein? Total unglaubwürdig und dazu für die Geschichte vollkommen uninteressant. Aber evt. spielte das in einem der älteren Romane eine Rolle. Und was soll diese angedeutete und flache Liebesgeschichte mit dem Sheriff. Da hätte ich mehr Spannungen erwartet.

Die Akteure werden geradezu liebevoll beschrieben und ihr Schreibstil ist auch ok.

Wer auf einen guten Thriller mit reichlich Spannung, Aktion  und Verwicklungen steht, sollte das Buch beim Bücherhändler besser liegen lassen. Wer ansonsten eher  harmlosere Romane oder Krimis liest, kann bedenkenlos zugreifen. Um den Schlaf wird er keinen bringen, aber er ist, wie gesagt, ganz nett zu lesen.

Julia Spencer-Fleming – Die bleiche Hand des Schicksals – ISBN 978-3-426-50459-8 – 537 Seiten – 6,20 €

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