Der Roman spielt zu Beginn der 1970er Jahre. Die Familie Coverdahle stellt eine neue Haushälterin ein. Diese stellt sich als tüchtige und genügsame Arbeitskraft aus, daher sind auch fast alle Familienmitglieder von ihr anfänglich sehr angetan.
Doch Eunice hat ein Geheimnis, ein Handicap, deren Entdeckung sie möglichst vermeiden möchte. Im Laufe der Zeit treten die Schwächen immer mehr in den Vordergrund. Schließlich eskaliert es und Eunice bringt die ganze Familie um.
Ruth Rendell eröffnet ihren Roman „Urteil in Stein“ mit dem Satz: „Eunice Parchmann tötete die Familie Coverdale, weil sie nicht lesen und schreiben konnte.”
In diesem Roman, der sicherlich in dieser Form kein Thriller, sondern eher ein klassischer Kriminalroman. Action und Verstrickungen sucht man vergebens. Auch nimmt sie mit dieser Eröffnung das vermeidliche Ende vorweg. Es geht also nicht um die Suche nach dem Mörder, nach dem Motiv oder nach der Art und Weise, sondern einfach nur darum, warum eine einfache Frau aufgrund einer psychischen Störung zu einer Mehrfachmörderin wird.
Dies erfolgt aber auf einer gelungenen Art, die Würze liegt in der feinen Formulierung und plastischen Darstellung der Protagonisten. Rendell schafft es, den Leser auch ohne große Spannungsmomente bei Laune zu halten.
Handwerklich einfach gut gemacht. Wer auf Krimis oder Romane der eher leisen Töne steht, der wird diese Buch sicherlich zusagen.
In einer fiktiven Großstadt wird im Park eine junge ermordete Nonne aufgefunden. Bei der Obduktion stellt der Pathologe fest, dass Schwester Vincent vor Kurzem ein Brustimplantat erhalten hat. Ferner fahnden die Detectives Carella, Brown und Kollegen nach einem Einbrecher, der bei seinen Einbrüchen Schokoladenkeckse hinterlässt. Bei den Ermittlungen finden sie weitere interessante und überraschende Details in den Fällen.
Bei diesem Thriller handelt es sich um einen klassischen amerikanischen Polizeithriller, in dem es im Grunde nur um die Ermittlungen der Polizeibeamten geht. Der Plot erinnerte mich an Geschichten, wie man sie beispielsweise aus der Serie „ Straßen von San Francisco“ kennt.
Der Stern schrieb dazu „Exzellent recherchierter Polizisten-Alltag. Der Leser erlebt die Ermittlungen, als wäre er selbst dabei …“. Und der Alltag eines Detectives kann durchaus höhepunktlos verlaufen. McBain schafft es, einen Roman mit rund 333 Seiten abzuliefern, der ohne jegliche Höhepunkte verläuft. Ja, so stellt man sich einen Alltag eines Detectives vor, nur möchte man das nicht unbedingt lesen. Die Handlung plätschert dahin wie eine kleiner Bach, ohne rechte Spannung und ohne überraschende Momente.
Die Beschreibung der Akteure bleibt teilweise oberflächlich. Ansonsten ist der Roman sicherlich handwerklich gut geschrieben, doch reicht das nicht.
Unter Strich handelt es sich um einen eher unterdurchschnittlichen Roman, den man nicht unbedingt gelesen haben muss.
Ed McBain – Big Bad City – 333 Seiten – ISBN: 978-3-570-06835-9 -– Stern-Krimi-Edition
2006 berichtet ich, über meinen Eindruck, dass die Sorgfalt von Amazon beim Verpacken der Waren nachgelassen hat. Bücher bestelle ich seit dem nicht mehr bei Amazon, gerne aber DVDs. Die sind zum einen nicht so empfindlich und die Preise von DVDs sind meistens recht günstig.
Amazon hat nun reagiert und bietet den Kunden an, ein Feedback zur Verpackung abzugeben.
Volker Pisper über Ursula von der Leyen und das Stoppschild
Herrlich entlarvend …
Volker Pispers ist ein politischer Kabarettist, der vor allem für seine bissigen und zuweilen sarkastischen Kommentare zum aktuellen Tagesgeschehen bekannt ist.
(lt. Wikipedia)
Weil es mir wichtig ist, wird es hier jetzt politisch.
Die Piraten Partei tritt zur Wahl des Bundestages und haben nun ihren Wahlwerbespot veröffentlicht. Ich finde ihn richtig gut.
Damit der Spot auch im Fernsehen gezeigt werden kann, wird gesammelt: www.ich-bin-pirat.de. Ich werde zum Ersten mal in meinem Leben etwas für eine Partei spenden. Und zum Ersten mal überlege ich ernsthaft, ob ich nicht Mitglied einer Partei werde.
Also ansehen und mal darüber nachdenken …
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