Rezension: Garry Disher – Gier

Gesehen, gelesen, gehört Kein Kommentar »

Garry Disher - GierWyatt ist ein Berufsverbrecher, der seinen Lebensunterhalt mit hochkarätigen Einbrüchen und Überfällen verdient. Hierbei geht er planvoll vor und scheut aber keine Anwendung von Gewalt und Mord.

Die Rechtsanwältin Anna Reid schlägt ihm ein Coup vor: Am Freitag wird sich in dem Safe ihres Partners rund 300.000 Dollar Schwarzgeld befinden. Da die Geschäfte nicht so gut laufen, nimmt er das Angebot a, stellt ein ein kleines Team zusammen und plant den Überfall.

Dieses Buch ist kein Thriller, wie ich sie sonst lese. Einen Roman, dessen Hauptakteur ein Schwerverbrecher ist und sich auch wie ein Schwerverbrecher verhält, ist sicherlich auch kein typischer Thriller. Wyatts Charakter ist wirklich kein liebenswerter Good-Boy.

Der Schreibstil ist, passend zur Geschichte, eher hölzern und die Spannungskurve ist durchschnittlich. Das Buch lebt von der Geschichte und vom Coup und dessen Vorbereitung.

Wobei der Coup nicht die Finesse hat, wie man sie aus diversen Hollywood-Filmen kennt. Hierdurch bleibt die Story aber authentisch.

Weil das Buch sehr speziell ist, fehlt es mir sehr schwer eine Empfehlung auszusprechen.

Garry Disher – Gier – 248 Seiten – ISBN: 978-3570068366 – Stern-Krimi-Edition

Post to Yahoo Buzz Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook Post to MySpace Post to Reddit


Copyright © 2006 - 2009 Kessel Buntes (blog.arlandt.com). All rights reserved.
This blog uses DigoWatchWP an anti-fraud plugin for Wordpress.