Beiträge aus dem Monat Februar 2010

Rezenssion – Sara Paretsky – Schadenersatz

Die junge Detektivin Vic Warshawski wird mit der Suche nach einem jungen Mann von dessen Vater beauftragt. Der anfängliche einfache Auftrag gestaltet sich schwieriger als gedacht. Sie findet den Mann ermordet in dessen Wohnung am Küchentisch sitzend. Als Warshawski dessen Vater und ihren Auftraggeber aufsucht, muss sie leider feststellen, dass es sich hierbei nicht um ihren Auftraggeber handelt. Die Art der Tötung lässt auf einen Auftragskiller schließen. Nur warum sollte man den jungen Mann ermorden? Und wie kam der Mörder in die Wohnung? Wer hat ihr diesen seltsamen Auftrag erteilt? Was hat das Verschwinden der Freundin des Opfers damit zu tun?

Die Romanheldin unterscheidet sich erfrischend von Protokonisten anderer Thriller, insbesondere von amerikanischen Autoren. Sie ist jung, nicht versoffen, prügelt sich nicht ständig, hat anfänglich nicht mal eine Waffe  und hat keine Erfahrung mit der Suche nach Vermissten und Mördern. Paretsky versucht erst gar nicht, durch unlogische Verstrickungen einen unnatürlichen Spannungsbogen zu erzeugen. Die Geschichte ist angenehm unkompliziert und angenehm zu lesen. Der Roman hat mich jedenfalls gut unterhalten und eignet sich sicherlich als Begleitung für Strand oder Bahnfahrt.

Sara Paretsky – Schadenersatz – 318 Seiten – ISBN 978-3-570-06829-8 – Stern-Krimi-Edition

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Unser Kaninchen Uhu ist tot

Kaninchen UhuVor vier Wochen, am 18.01.2010, wurde unser schwarzes Kaninchen “Uhu” in unserem Garten getötet. Es wurde nur 3 Jahre alt.

Eine Woche vorher hatte ich noch berichtet, wie froh wir waren, dass die beiden Knirpse sich auch im Schnee und während des Winters so wohl fühlten.

Doch so schnell kann es gehen …

Kurz nach 17 Uhr, als mein Frau nach den beiden Kaninchen gesehen hatte, war noch alles in Ordnung. Als meine Tochter um ca. 20 Uhr die Beiden füttern und in den Käfig sperren wollte, war Uhu verschwunden.

Kaninchen UhuWir fanden ihn in einer Ecke unseres Garten mit einer großen Kopfverletzung. Eine Katze aus der Nachbarschaft saß neben ihm. Zuerst hatte ich diese daher auch in Verdacht. Aufgrund der Verletzung vermuten wir – und andere, mit denen wir uns hierüber unterhalten haben – nun aber, das er Opfer eines Marders geworden ist.

Wir waren wohl zu nachlässig, den um 17 Uhr wurde es langsam dunkel. Der Käfig haben wir nun vorsorglich noch sicherer gemacht. Und Nelly wird nun bei Anbruch der Dämmerung in den Käfig gesperrt.

Nelly, das andere Kaninchen, war insbesondere die ersten Tage sehr verstört. Und auch wir vermissen unseren Racker …

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